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Konjunkturbericht 2. Quartal 2014: Die Abschwächung der Geschäftslage im Gastgewerbe hielt auch im zweiten Quartal 2014 an. Der starke Rückgang der Nachfrage schlägt sich in der schwachen Bewertung der Umsatz- und Ertragslage der letzten drei Monate nieder.

Dennoch konnten die Betriebe einen geringeren Umsatzrückgang als im Vorjahresquartal verbuchen. Die Entwicklung der Geschäftslage hat zur Folge, dass die betrieblichen Einrichtungen insgesamt als zu gross beurteilt werden. Ausser den Seezonen vermögen die übrigen Tourismusregionen keine positiven Zahlen zu vermelden. Dabei sind insbesondere die grossen Städte von einer Flaute in der Nachfrage und entsprechend schlechten Ergebnissen bei Umsatz und Ertrag betroffen.

Als Hauptgrund für die schwache Geschäftslage in der Restauration wird von rund der Hälfte der Betriebe die ungenügende Nachfrage genannt, welche sich in einem kleineren Absatz von Getränken und Speisen zeigt. Dennoch ist der Umsatz in der Restauration im 2. Quartal im Vergleich zum Vorjahresquartal nur leicht zurückgegangen und die Zahl der Beschäftigen ist in den letzten drei Monaten sogar leicht angestiegen.

In der Hotellerie hingegen ist der Umsatz im Vergleich zum Vorjahresquartal deutlich zurückgegangen. Währendem die Zahl der Logiernächte der ausländischen Gäste gesunken ist, fiel der Rückgang in den Übernachtungszahlen der inländischen Gäste im 2. Quartal weniger stark aus. Die Beherbergungsstatistik des Bundesamtes für Statistik bestätigt dieses Umfrageergebnis und weist einen Rückgang von 3.6% bei den ausländischen und 0.9% bei den inländischen Gästen aus. Die kumulierte Zahl der Logiernächte blieb im ersten Halbjahr 2014 im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum auf stabilen 17.1 Millionen.

Für die nahe Zukunft erwarten die Betriebe im Gastgewerbe eine positive Entwicklung. Die Restauration ist dabei zuversichtlicher als die Hotellerie und beurteilt die Geschäftslage für die nächsten beiden Quartale sehr positiv. Aufgrund einer leichten Belebung der Nachfrage wird erwartet, dass sich der Absatz bei Speisen und Getränken gleichermassen steigert. Trotz vorgesehener Reduktion der Preise rechnen die Hoteliers hingegen nicht mit einer Zunahme der Logiernächte.
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