Unsere Forderungen

Der Lockdown einzelner Branchen ist keine sinnvolle Langzeit-Strategie.

Bis heute existiert keine wissenschaftliche Evidenz dafür, dass das Gastgewerbe in der Schweiz ein entscheidender Treiber der Pandemie ist. Das Gastgewerbe wartet nun darauf, wieder Gäste empfangen zu dürfen. Der Lockdown einzelner Branchen ist keine langfristige Strategie und darf nur kurzfristig dabei helfen, eine Überlastung des Gesundheitswesens zu verhindern. Die Pandemie hat kein Enddatum. Ein Umdenken in der Pandemiebekämpfung ist notwendig. Wir müssen Wege finden, wie wir das Virus bekämpfen können, ohne ganze Branchen stillzulegen. Eine schnelle und koordinierte Test-, Tracing-, Quarantäne- und Impfstrategie sind zwingend notwendig. Auch müssen die Risikogruppen endlich effektiver geschützt werden. Einzelne Branchen zu schliessen, ist keine nachhaltige, keine wirkungsvolle und keine kosteneffiziente Strategie zur Bekämpfung der Pandemie.

Forderung 1: GastroSuisse fordert angesichts der epidemiologischen Entwicklung einen möglichst raschen Ausstieg aus der Lockdown-Strategie. Spätestens am 15. März soll ein erster Öffnungsschritt vorgenommen werden.

Forderung 2: Das Gastgewerbe braucht endlich Gewissheit, wann die Betriebe wieder öffnen können und unter welchen Bedingungen die behördlichen Auflagen gelockert werden.

Forderung 3: GastroSuisse fordert einen stufenweisen, schweizweit einheitlichen Ausstieg aus dem Lockdown, der die epidemiologische Entwicklung mitberücksichtigt.

Forderung 4: Allfällige behördliche Auflagen müssen es zulassen, dass die gastgewerblichen Betriebe weiterhin wirtschaftlich arbeiten können.  

Forderung 5: In Anbetracht einer allfälligen Weiterführung behördlicher Auflagen muss der Bundesrat bereits jetzt Massnahmen vorbereiten und ergreifen, um zukünftige Ausfälle der Betriebe abzufedern.

 

Es braucht Nachbesserungen bei der Härtefall-Entschädigung.

GastroSuisse setzt sich weiterhin dafür ein, dass…:

  • Bund und Kantone die bestehenden Unklarheiten im Rahmen der Härtefall-Massnahmen regeln und Ungleichbehandlungen beheben.
  • gastgewerbliche Unternehmen aufgrund ihrer Grösse, Betriebsform, Gründungsdatum oder des Umsatzes im Rahmen der Härtefall-Regelung nicht benachteiligt werden. Die Härtefall-Programme sollen möglichst fair sein und möglichst nicht zu Wettbewerbsverzerrungen führen.
  • die Kantone sich an die Vorgaben des Bundes halten und keine strengeren Härtefall-Kriterien beschliessen.
  • die Kantone die Härtefall-Gesuche effizient und unbürokratisch bearbeiten und eine schnelle Auszahlung von finanziellen Entschädigungen ermöglichen.
  • bei der Kurzarbeitsentschädigung und dem Corona-Erwerbsersatz nachgebessert wird.
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