Kantonale Bestimmungen zur Covid-19-Härtefallregelung

Das vorliegende Dokument fasst die kantonalen Bestimmungen der Covid-19-Härtefallregelung zusammen. Es ist möglich, dass einzelne Kantone in der Zwischenzeit weitergehende Auflagen vorschreiben, die hier nicht aufgeführt sind. Jeder Kanton hat die Kompetenz, schärfere Härtefall-Kriterien, als vom Bund vorgesehen, und die passenden Instrumente (Darlehen, Bürgschaften, Garantien, À-fonds-perdu-Beiträge) festzulegen.

 

Vorgaben des Bundes zu den kantonalen Härtefall-Massnahmen:

Ein Härtefall liegt vor, wenn der Jahresumsatz im Jahr 2020 weniger als 60 % des Durchschnitts der Jahre 2018 und 2019 beträgt. Eine Unterstützung setzt ausserdem voraus, dass die Unternehmen vor 2020 profitabel waren und nach Ausbruch der Pandemie nicht bereits andere Finanzhilfen des Bundes – ausgenommen Kurzarbeits- und Erwerbsausfallentschädigungen – erhalten haben. Bund, Kantone oder Gemeinden dürfen dabei insgesamt nicht zu mehr als 10 % am Kapital des Unternehmens beteiligt sein.

Darlehen, Bürgschaften oder Garantien dürfen sich höchstens auf 25 Prozent des Jahresumsatzes 2019 eines Unternehmens und höchstens auf 10 Millionen Franken belaufen; ihre Laufzeit ist auf höchstens zehn Jahre befristet. Für diese Kredite bürgt der Kanton zu 80 %. À-fonds-perdu-Beiträge belaufen sich pro Unternehmen auf höchstens 10 Prozent des durchschnittlichen Jahresumsatzes 2018 und 2019 und grundsätzlich auf höchstens 500 000 Franken.

  • Kantonale Bestimmungen zur Covid-19-Härtefallregelung (Stand 20. Januar 2021)
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