Medienmitteilungen 2020

GastroSuisse begrüsst die Hilfsmassnahmen für die Unternehmen

Der Bundesrat hat am 20. März 2020 zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen der Ausbreitung des Coronavirus ein umfassendes Hilfspaket in der Höhe von zusätzlichen 32 Milliarden Franken beschlossen. Zusammen mit den am 13. März 2020 beschlossenen Massnahmen stehen nun 42 Milliarden Franken zur Verfügung, wovon insbesondere auch das Gastgewerbe unterstützt wird.

Tourismusbranche zur Verschiebung des Abstimmungstermins «Kündigungsinitiative»
Verständlicher, aber einschneidender Entscheid

Angesichts der gravierenden Corona-Krise ist der Entscheid des Bundesrates zur Verschiebung des Abstimmungstermins vom 17. Mai 2020 verständlich und nachvollziehbar. Absolute Priorität haben nun die Gesundheitsversorgung, die Solidarität mit den besonders gefährdeten Personen und der Schutz der Bevölkerung sowie die Unterstützung der Wirtschaft. Dennoch wiegt der Entscheid aus Sicht der Tourismusbranche schwer, da nun das Votum zur schädlichen «Kündigungsinitiative» hinausgezögert wird.

Gastgewerbe und Tourismus sind in einer existenziellen Notlage
Der Bundesrat hat die Schliessung von Restaurants, Bars und Clubs im gesamten Land beschlossen. Die Skigebiete sind bereits seit Samstag ausser Betrieb. Infolge der Corona-Krise sind das Gastgewerbe und der Tourismus mit einer existenziellen Notlage konfrontiert. Deshalb fordert die Branche wirksame Massnahmen zur Überbrückung von Liquiditätsengpässen, weitere Verbesserungen bei der Kurzarbeitsentschädigung und die sofortige Einführung des Härtefall-Fonds.

Coronavirus: Auswirkungen auf das Gastgewerbe, Zeitraum 28. Februar bis 12. März 2020

Coronavirus: Bundesrat erlässt drastische Massnahmen
Stellungnahme GastroSuisse

Die vom Bundesrat drastisch verschärften Massnahmen sind extrem einschneidend. Sie treffen das Gastgewerbe in aller Härte. Die Branche hat infolge der Corona-Krise bereits jetzt massive Umsatzeinbussen zu bewältigen. Die nächsten Wochen werden über die Existenz zahlreicher Betriebe entscheiden. Dazu kommt, dass die organisatorische Umsetzung der neuen Auflagen für viele Lokale ausserordentlich schwierig sein wird. Die Branche wird jedoch alles daran setzen, für ihre Gäste im Rahmen der noch erlaubten Möglichkeiten da zu sein. Die Restaurants und Hotels sind für die Bevölkerung auch wichtige Orte des Austauschs und der Begegnung. GastroSuisse würdigt indessen die Bereitschaft des Bundesrates, Wirtschafts-Soforthilfe für die betroffenen Unternehmen bereit zu stellen. Es ist zwingend, dass diese Gelder schnell und unbürokratisch fliessen. Die ökonomischen Auswirkungen des Coronavirus drohen die ganze Branche mit ihren 260'000 Beschäftigten in eine nachhaltige Krise zu stossen.

Coronavirus – Tourismusbranche fordert sofort Unterstützung

Seit dem Ausbruch des Coronavirus in Europa und der Schweiz kämpfen viele Betriebe mit massiven Umsatzeinbrüchen. So rechnen die Befragten einer aktuellen Umfrage von HotellerieSuisse im Durch-schnitt mit 45 Prozent weniger Umsatz im März und April. 91% der Befragten sieht sich mit einem signi-fikanten Rückgang bei den Neubuchungen konfrontiert. Die Branche fordert Erleichterungen bei der Kurzarbeit und Sofortmassnahmen bei Liquiditätshilfen wie unbürokratische zinslose Darlehen, damit der Schock abgefedert werden kann.

21 neue Bier-Sommeliers engagieren sich für die Biervielfalt

Am 11. März 2020 konnten 21 erfolgreiche Absolventen des Spezialistenseminars "Der Schweizer Bier-Sommelier® – Bier entdecken, verkosten und erfolgreich verkaufen" ihre verdienten Zertifikate entgegennehmen. Die frisch zertifizierten Bier-Sommeliers sind nun bereit, das angeeignete Wissen rund um das Bier richtig einzusetzen und als Botschafter weiterzugeben.

Nationalrat geht gegen Hochpreisinsel vor

Der Nationalrat hat heute die Fair-Preis-Initiative und den indirekten Gegenvorschlag beraten. Die Initianten der Fair-Preis-Initiative begrüssen, dass die grosse Kammer den Gegenvorschlag des Bundesrates entscheidend verbessert hat und endlich gegen die Schweiz-Abzocke vorgeht.

Coronavirus – Tourismusverbände fordern schnelles Handeln

Heute haben HotellerieSuisse und GastroSuisse, welche gemeinsam die Anliegen des Tourismus vertreten, am runden Tisch zum Coronavirus des Bundesrats Guy Parmelin teilgenommen. Wie massiv und anhaltend die Folgen des Coronavirus für den Tourismus sein werden, ist im Moment schwer abzuschätzen. Dennoch berichten die Regionen von teils grossen Nachfrageeinbrüchen. Darum ist die Lage der Betriebe zunehmend als ernst einzustufen. Die grössten Schweizer Tourismusverbände fordern vom Bundesrat, dass stark betroffene KMU rasch und unbürokratisch unterstützt werden. Im Zentrum stehen dabei ein pragmatischer Ansatz bei der Kurzarbeit sowie die Überbrückung von Liquiditätsengpässen.

Grosser Schaden für Schweizer Volkswirtschaft
Fachhochschule Nordwestschweiz präsentiert Studie zur Hochpreisinsel

Der Schweizer Volkswirtschaft entgehen jedes Jahr Milliardenbeträge. Das zeigt eine Studie der Fachhochschule Nordwestschweiz. Ausländische Hersteller und Händler schotten ihre Vertriebskanäle ab und verlangen hohe Schweiz-Zuschläge. Alleine in den untersuchten Bereichen bezahlen Schweizer Nachfrager über drei Milliarden Franken zu viel. Der ehemalige Preisüberwacher Rudolf Strahm schätzt den Verlust für die gesamte Volkswirtschaft auf rund 15 Milliarden Franken pro Jahr.

Hochgenuss’20: Raritäten und Originale in der Schweizer Gastronomie

Kostbarkeiten für Gastro-Profis am 30./31. März in der Kartause Ittingen
Ob Rauchkastanienmehl, Ur-Alpenschwein, Bergkartoffeln oder Wildkräuter – die Schweizer Gastronomie kann aus einer Fülle an hochwertigen regionalen Produkten schöpfen. Immer mehr Produzenten und Gastronomen entdecken diese Vielfalt und bieten dem Gast „Raritäten. Originale. Und andere Kostbarkeiten“. So lautet das Motto der diesjährigen Impulstagung „Hochgenuss`20“, organisiert von GastroSuisse.

Reform der beruflichen Vorsorge: GastroSuisse unterstützt vernünftigen Mittelweg

Die berufliche Vorsorge muss dringend reformiert werden. Der Bundesrat hat im letzten Dezember einen Entwurf in die Vernehmlassung geschickt. Mit dem Modell des Gewerbeverbands und dem «Mittelweg» stehen zwei weitere Reformvorschläge zur Diskussion. GastroSuisse unterstützt den vernünftigen «Mittelweg», sieht aber noch Klärungsbedarf bei der Kompensation der Übergangsgeneration.

20 neue Bier-Sommeliers engagieren sich für die Biervielfalt

Am 8. Januar 2020 konnten 20 erfolgreiche Absolventen des Spezialistenseminars "Der Schweizer Bier-Sommelier® – Bier entdecken, verkosten und erfolgreich verkaufen" ihre verdienten Zertifikate entgegennehmen. Die frisch zertifizierten Bier-Sommeliers sind nun bereit, das angeeignete Wissen rund um das Bier richtig einzu-setzen und als Botschafter weiterzugeben.

GFS-Umfrage zur Fair-Preis-Initiative: Grosse Mehrheit für Fair-Preis-Initiative

Ein Grossteil der Schweizer Bevölkerung will etwas gegen unfaire Schweiz-Zuschläge tun. Dies zeigt eine repräsentative Umfrage von GFS-zürich. 68 Prozent der Befragten befürworten den Kern der Initiative. Lediglich 20 Prozent sind damit nicht einverstanden. 12 Prozent sind noch unentschieden oder geben keine Antwort. Eine klare Mehrheit der Befragten will also das Wettbewerbsrecht stärken und somit Nachfrager aus der Schweiz ausländischen Nachfragern gleichstellen. Die Fair-Preis-Initiative bekämpft ungerechtfertigte Preiszuschläge für Schweizer Kunden.

 

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