Medienmitteilungen 2020

Tourismusbranche begrüsst weitgehende Öffnungsschritte

Der Bundesrat hat heute erfreulicherweise weitgehende Öffnungsschritte beschlossen und das Ende der ausserordentlichen Lage angekündigt. Damit sind wichtige Voraussetzungen für den sehnlichst erwarteten Neustart des Schweizer Tourismus geschaffen. Die Tourismusallianz begrüsst, dass der Bundesrat ihre am letzten Tourismusgipfel geäusserten Forderungen und Erwartungen erhört hat und begrüsst den heutigen Öffnungsentscheid. Durch die Aufhebung des Versammlungsverbots und die explizite Ermutigung der Bevölkerung, ihre Ferien in der Schweiz zu planen, schafft der Bundesrat Planungssicherheit und die Voraussetzungen, um die negativen Auswirkungen der Corona-Krise auf die Branche in der Sommersaison zu verringern.

«Travel safely» – Tourismusbranche ist auf weitere Lockerungen angewiesen

Die Lage im Schweizer Tourismus bleibt angespannt. Zahlreiche Betriebe sind nach wie vor geschlossen, die Anwendung der Schutzkonzepte führt zu Einschränkungen in der Rentabilität und die Gäste sind durch die immer noch geltende Losung «stay home» verunsichert. Über diese und weitere Voraussetzungen haben die 11 Tourismusverbände der Allianz heute im Rahmen eines weiteren Tourismusgipfels mit dem Bundesrat diskutiert.

Restaurants sind seit dem 11. Mai mehrheitlich wieder offen – ob dauerhaft, ist fraglich
Der Wille der Branche ist da, doch die Wirte geschäften mit Verlust

Die Mehrheit der gastronomischen Betriebe, die nach dem Lockerungsschritt vom 11. Mai 2020 unter strengen Corona-Schutzauflagen wieder öffnen dürfen, ist offen. Es ist jedoch eine Öffnung mit einschneidenden Beschränkungen, mit schmerzhaften Verlusten und grossen Unsicherheiten. Ohne Lockerung der Auflagen wird die Öffnung nicht nachhaltig sein können. Unbedingt eine Perspektive brauchen zudem all jene gastgewerblichen Betriebe, die aufgrund des behördlichen Verbots infolge der Coronakrise weiterhin geschlossen bleiben müssen.

Ombudsman-Gutachten bestätigt definitiv: Versicherungen müssen wegen Corona zahlen

Epidemieversicherungen müssen für die durch das Coronavirus verursachten Schäden aufkommen. Das zeigt nun auch das heute vom Ombudsman für Privatversicherung veröffentlichte Gutachten. Somit wird mitunter das Gutachten der renommierten, auf Versicherungsrecht spezialisierten Anwaltskanzlei bestätigt, welches GastroSuisse und der Wirteverband Basel-Stadt ebenfalls diese Woche publiziert haben.

Versicherungen müssen wegen Corona zahlen: Veröffentlichung von wichtigem Gutachten

Epidemieversicherungen müssen für die durch das Coronavirus verursachten Schäden aufkommen. Zu diesem Schluss gelangt ein Rechtsgutachten, welches GastroSuisse zusammen mit dem Wirteverband Basel-Stadt bei einer renommierten, auf Versicherungsrecht spezialisierten Anwaltskanzlei in Auftrag gegeben hat. Die «NZZ am Sonntag» hat in ihrer gestrigen Ausgabe darüber berichtet. Aufgrund dieser Berichterstattung wurde entschieden, transparent zu kommunizieren und das Gutachten zu veröffentlichen.

Das Branchen-Schutzkonzept unter Covid-19 liegt vor

Ab sofort steht den gastgewerblichen Betrieben in der Schweiz das Schutzkonzept unter Covid-19 zur Verfügung. Das Schutzkonzept gilt für alle Anbieter gastronomischer Dienstleistungen und ist in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV), dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) und dem Staatssekretariat für Wirtschaft (seco) ausgearbeitet worden. Es regelt die Umsetzung der durch den Bundesrat beschlossenen Auflagen im betrieblichen Alltag. 

Konkrete Planung der touristischen Sommersaison vorerst nur für Restaurants möglich

Gemischte Gefühle bei den Tourismusverbänden: Der Wunsch nach Klarheit und Planungssicherheit, den sie in einem offenen Brief an Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga sowie im Rahmen des Tourismusgipfels vom 26. April platziert hatten, ist nur teilweise erhört worden. An der Medienkonferenz vom 29. April hat der Bundesrat seine Pläne für eine Öffnung der gastgewerblichen Betriebe präsentiert. Unklar ist hingegen – trotz Bekenntnissen des Bundesrats für eine Sommersaison 2020 – wie der Zeitplan für andere touristische Bereiche aussieht.

Öffnung mit Einschränkungen: Chance und Herausforderung

Der Bundesrat hat am 29. April 2020 eine bedeutende nächste Etappe der Lockdown-Lockerungen beschlossen. Diese enthält auch erste wichtige Öffnungsschritte für die Restauration. Ab dem 11. Mai soll ein limitierter Betrieb wieder möglich sein.

Die Tourismusbranche ist bereit, Verantwortung zu tragen

Bei der Exit-Strategie des Bundes wurde die Tourismusbranche bislang übergangen. Über einen offenen Brief forderte die Branche den Bundesrat deshalb auf, einen konkreten Plan für gastgewerbliche und touristische Betriebe zu erarbeiten. Der Bundesrat hat sich diesen Forderungen gestellt und die Vertreter der Tourismus-Allianz am Sonntag 26. April zu einem Tourismusgipfel getroffen. Der Austausch, an dem die 11 Tourismusverbände der Allianz sowie Schweiz Tourismus teilnahmen, verlief offen und konstruktiv.

Epidemie-Versicherungen dürfen Leistungen nicht verweigern

Epidemie-Versicherungen müssen für die durch das Coronavirus entstandenen Schäden der gastgewerblichen Betriebe aufkommen. Das hat eine unabhängige Rechtsabklärung bei einer renommierten Anwaltskanzlei ergeben, die auf Versicherungsrecht spezialisiert ist. Bislang weigern sich insbesondere die Versicherungen AXA, Helvetia und Generali, Leistungen wegen des Coronavirus auszurichten. GastroSuisse engagiert sich für die betroffenen Hotels und Restaurants. 

GastroSuisse zu den Ergebnissen der WAK-N-Sitzung vom 21. April 2020

Die ungeklärte Mietrechtsfrage belastet die gastgewerblichen Betriebe immens. Es droht eine Flut juristischer Prozesse. Endlich macht die Politik einen Schritt, um unzählige Gerichtsfälle zu verhindern.  

Offener Brief: Tourismusbranche fordert vom Bund konkreten Plan

Die vorgestellte Lockerungsstrategie sollte der Bevölkerung und Wirtschaft eine langersehnte Perspektive für das Leben in den kommenden Monaten und nach der unmittelbaren Krise liefern. Leider enthält diese Ausstiegsstrategie in Bezug auf die Tourismusbranchen teils schwer nachvollziehbare Beschlüsse. Die Tourismusbranche fordert den Bundesrat auf, einen konkreten Plan für gastgewerbliche Betriebe und touristische Infrastrukturen zu definieren. Die Branche ist bereit, gemeinsam mit dem Bund Lösungen zu erarbeiten.

Gastgewerbe weiterhin ohne Perspektive

Der Bundesrat hat heute das Konzept für den geplanten Ausstieg aus dem Corona-Lockdown bekanntgegeben. Zum Zeitpunkt der Wiedereröffnung der gastronomischen Unternehmen hat er sich noch nicht geäussert. Die Branche bleibt weiterhin im Ungewissen. 

Gastgewerbe und Tourismus benötigen weitere Rettungsmassnahmen

Die Tourismusverbände begrüssen, dass der Bundesrat das Kreditvolumen ausweitet und weitere Massnahmen geprüft werden. Kurzarbeit und Darlehen werden jedoch nicht ausreichen, um eine Konkurswelle zu verhindern. Die Verbände appellieren auch an die Solidarität von Vermietern, Versicherungen und deren Rückversicherungen.

GastroSuisse begrüsst die Hilfsmassnahmen für die Unternehmen

Der Bundesrat hat am 20. März 2020 zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen der Ausbreitung des Coronavirus ein umfassendes Hilfspaket in der Höhe von zusätzlichen 32 Milliarden Franken beschlossen. Zusammen mit den am 13. März 2020 beschlossenen Massnahmen stehen nun 42 Milliarden Franken zur Verfügung, wovon insbesondere auch das Gastgewerbe unterstützt wird.

Tourismusbranche zur Verschiebung des Abstimmungstermins «Kündigungsinitiative»
Verständlicher, aber einschneidender Entscheid

Angesichts der gravierenden Corona-Krise ist der Entscheid des Bundesrates zur Verschiebung des Abstimmungstermins vom 17. Mai 2020 verständlich und nachvollziehbar. Absolute Priorität haben nun die Gesundheitsversorgung, die Solidarität mit den besonders gefährdeten Personen und der Schutz der Bevölkerung sowie die Unterstützung der Wirtschaft. Dennoch wiegt der Entscheid aus Sicht der Tourismusbranche schwer, da nun das Votum zur schädlichen «Kündigungsinitiative» hinausgezögert wird.

Gastgewerbe und Tourismus sind in einer existenziellen Notlage
Der Bundesrat hat die Schliessung von Restaurants, Bars und Clubs im gesamten Land beschlossen. Die Skigebiete sind bereits seit Samstag ausser Betrieb. Infolge der Corona-Krise sind das Gastgewerbe und der Tourismus mit einer existenziellen Notlage konfrontiert. Deshalb fordert die Branche wirksame Massnahmen zur Überbrückung von Liquiditätsengpässen, weitere Verbesserungen bei der Kurzarbeitsentschädigung und die sofortige Einführung des Härtefall-Fonds.

Coronavirus: Auswirkungen auf das Gastgewerbe, Zeitraum 28. Februar bis 12. März 2020

Coronavirus: Bundesrat erlässt drastische Massnahmen
Stellungnahme GastroSuisse

Die vom Bundesrat drastisch verschärften Massnahmen sind extrem einschneidend. Sie treffen das Gastgewerbe in aller Härte. Die Branche hat infolge der Corona-Krise bereits jetzt massive Umsatzeinbussen zu bewältigen. Die nächsten Wochen werden über die Existenz zahlreicher Betriebe entscheiden. Dazu kommt, dass die organisatorische Umsetzung der neuen Auflagen für viele Lokale ausserordentlich schwierig sein wird. Die Branche wird jedoch alles daran setzen, für ihre Gäste im Rahmen der noch erlaubten Möglichkeiten da zu sein. Die Restaurants und Hotels sind für die Bevölkerung auch wichtige Orte des Austauschs und der Begegnung. GastroSuisse würdigt indessen die Bereitschaft des Bundesrates, Wirtschafts-Soforthilfe für die betroffenen Unternehmen bereit zu stellen. Es ist zwingend, dass diese Gelder schnell und unbürokratisch fliessen. Die ökonomischen Auswirkungen des Coronavirus drohen die ganze Branche mit ihren 260'000 Beschäftigten in eine nachhaltige Krise zu stossen.

Coronavirus – Tourismusbranche fordert sofort Unterstützung

Seit dem Ausbruch des Coronavirus in Europa und der Schweiz kämpfen viele Betriebe mit massiven Umsatzeinbrüchen. So rechnen die Befragten einer aktuellen Umfrage von HotellerieSuisse im Durch-schnitt mit 45 Prozent weniger Umsatz im März und April. 91% der Befragten sieht sich mit einem signi-fikanten Rückgang bei den Neubuchungen konfrontiert. Die Branche fordert Erleichterungen bei der Kurzarbeit und Sofortmassnahmen bei Liquiditätshilfen wie unbürokratische zinslose Darlehen, damit der Schock abgefedert werden kann.

21 neue Bier-Sommeliers engagieren sich für die Biervielfalt

Am 11. März 2020 konnten 21 erfolgreiche Absolventen des Spezialistenseminars "Der Schweizer Bier-Sommelier® – Bier entdecken, verkosten und erfolgreich verkaufen" ihre verdienten Zertifikate entgegennehmen. Die frisch zertifizierten Bier-Sommeliers sind nun bereit, das angeeignete Wissen rund um das Bier richtig einzusetzen und als Botschafter weiterzugeben.

Nationalrat geht gegen Hochpreisinsel vor

Der Nationalrat hat heute die Fair-Preis-Initiative und den indirekten Gegenvorschlag beraten. Die Initianten der Fair-Preis-Initiative begrüssen, dass die grosse Kammer den Gegenvorschlag des Bundesrates entscheidend verbessert hat und endlich gegen die Schweiz-Abzocke vorgeht.

Coronavirus – Tourismusverbände fordern schnelles Handeln

Heute haben HotellerieSuisse und GastroSuisse, welche gemeinsam die Anliegen des Tourismus vertreten, am runden Tisch zum Coronavirus des Bundesrats Guy Parmelin teilgenommen. Wie massiv und anhaltend die Folgen des Coronavirus für den Tourismus sein werden, ist im Moment schwer abzuschätzen. Dennoch berichten die Regionen von teils grossen Nachfrageeinbrüchen. Darum ist die Lage der Betriebe zunehmend als ernst einzustufen. Die grössten Schweizer Tourismusverbände fordern vom Bundesrat, dass stark betroffene KMU rasch und unbürokratisch unterstützt werden. Im Zentrum stehen dabei ein pragmatischer Ansatz bei der Kurzarbeit sowie die Überbrückung von Liquiditätsengpässen.

Grosser Schaden für Schweizer Volkswirtschaft
Fachhochschule Nordwestschweiz präsentiert Studie zur Hochpreisinsel

Der Schweizer Volkswirtschaft entgehen jedes Jahr Milliardenbeträge. Das zeigt eine Studie der Fachhochschule Nordwestschweiz. Ausländische Hersteller und Händler schotten ihre Vertriebskanäle ab und verlangen hohe Schweiz-Zuschläge. Alleine in den untersuchten Bereichen bezahlen Schweizer Nachfrager über drei Milliarden Franken zu viel. Der ehemalige Preisüberwacher Rudolf Strahm schätzt den Verlust für die gesamte Volkswirtschaft auf rund 15 Milliarden Franken pro Jahr.

Hochgenuss’20: Raritäten und Originale in der Schweizer Gastronomie

Kostbarkeiten für Gastro-Profis am 30./31. März in der Kartause Ittingen
Ob Rauchkastanienmehl, Ur-Alpenschwein, Bergkartoffeln oder Wildkräuter – die Schweizer Gastronomie kann aus einer Fülle an hochwertigen regionalen Produkten schöpfen. Immer mehr Produzenten und Gastronomen entdecken diese Vielfalt und bieten dem Gast „Raritäten. Originale. Und andere Kostbarkeiten“. So lautet das Motto der diesjährigen Impulstagung „Hochgenuss`20“, organisiert von GastroSuisse.

Reform der beruflichen Vorsorge: GastroSuisse unterstützt vernünftigen Mittelweg

Die berufliche Vorsorge muss dringend reformiert werden. Der Bundesrat hat im letzten Dezember einen Entwurf in die Vernehmlassung geschickt. Mit dem Modell des Gewerbeverbands und dem «Mittelweg» stehen zwei weitere Reformvorschläge zur Diskussion. GastroSuisse unterstützt den vernünftigen «Mittelweg», sieht aber noch Klärungsbedarf bei der Kompensation der Übergangsgeneration.

20 neue Bier-Sommeliers engagieren sich für die Biervielfalt

Am 8. Januar 2020 konnten 20 erfolgreiche Absolventen des Spezialistenseminars "Der Schweizer Bier-Sommelier® – Bier entdecken, verkosten und erfolgreich verkaufen" ihre verdienten Zertifikate entgegennehmen. Die frisch zertifizierten Bier-Sommeliers sind nun bereit, das angeeignete Wissen rund um das Bier richtig einzu-setzen und als Botschafter weiterzugeben.

GFS-Umfrage zur Fair-Preis-Initiative: Grosse Mehrheit für Fair-Preis-Initiative

Ein Grossteil der Schweizer Bevölkerung will etwas gegen unfaire Schweiz-Zuschläge tun. Dies zeigt eine repräsentative Umfrage von GFS-zürich. 68 Prozent der Befragten befürworten den Kern der Initiative. Lediglich 20 Prozent sind damit nicht einverstanden. 12 Prozent sind noch unentschieden oder geben keine Antwort. Eine klare Mehrheit der Befragten will also das Wettbewerbsrecht stärken und somit Nachfrager aus der Schweiz ausländischen Nachfragern gleichstellen. Die Fair-Preis-Initiative bekämpft ungerechtfertigte Preiszuschläge für Schweizer Kunden.

 

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