Medienmitteilungen 2022

12.05.2022

GastroSuisse unterzeichnet Vereinbarung zur Reduktion von Food Waste

GastroSuisse hat am 12. Mai 2022 in Bern die «Branchenübergreifende Vereinbarung zur Reduktion von Lebensmittelverlusten» unterzeichnet. Als Vorstands- und Gründungsmitglied des Vereins «United Against Waste» engagiert sich GastroSuisse bereits seit 2013 aktiv gegen Lebensmittelverschwendung.

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Die unterzeichnete Branchenvereinbarung mit dem Bund und anderen Unternehmen und Organisationen aus der Lebensmittelbranche führt den bereits eingeschlagenen Weg des Verbandes fort. Das Ziel ist die Halbierung der Lebensmittelverschwendung bis 2030 – denn Food Save zahlt sich nicht nur ökologisch, sondern auch wirtschaftlich aus.

 

Medienmitteilung von United Against Waste

Mitglieder von «United Against Waste» unterzeichnen Branchenlösung zur Reduktion von Lebensmittelverlusten
Die offizielle Lancierung der Vereinbarung gemeinsam mit Bundesrätin Simonetta Sommaruga im Casino Bern bietet die Grundlage für die koordinierte Praxisumsetzung konkreter Food Save-Massnahmen in der Schweizer  Lebensmittelwirtschaft. Die Mitglieder von «United Against Waste» (UAW) haben  gemeinsam mit dem Bundesamt für Umwelt (BAFU) diese Branchenlösung erarbeitet. 

Die Schweizer Lebensmittelwirtschaft besteht aus tausenden von Unternehmen entlang der  Wertschöpfungskette – darunter auch rund 30'000 Betriebe der Gastronomiebranche. «Wir  setzen uns heute das grosse Ziel einer gemeinsamen «Food Save»-Praxis, verbunden mit  der massiven Reduktion von Lebensmittelabfällen in der ganzen Schweiz», freut sich Silvan  Pfister als Präsident von UAW Schweiz und erläutert, welchen Herausforderungen sich damit  verbinden: «In jedem Produktions-, Handels- oder Gastronomiebetrieb, bis in die  Privathaushalte müssen wir diese Zielsetzungen mit vielen kleinen Veränderungsschritten  erreichen!». UAW Schweiz arbeitet seit 2013 mit unterschiedlichsten Mitgliedern aus der  Lebensmittelbranche auf diese Zielsetzung hin. Zu Beginn durch die gastgewerblichen  Branchen initiiert, umfasst die Vernetzungs- und Kooperationsarbeit seit 2021 auch die  Wertschöpfungsebenen Landwirtschaft, Verarbeitung sowie den Detailhandel.

Fokus Food Save 2022 
«Wir vereinen derzeit rund 180 Unternehmen unterschiedlichster Grösse und Ausrichtung.  Einige der grossen Mitglieder sind heute hier und haben mit Pioniergeist und Engagement  auf diesen Event hingearbeitet», betont Silvan Pfister im Rahmen des Lancierungsevents  und ergänzt mit Blick auf die Zukunft: «Gemeinsam erkennen wir das grosse Potenzial der  Vernetzung und der noch vor uns liegenden Arbeit bei der Praxisumsetzung». Die  diesjährige UAW-Jahresveranstaltung am 24. Juni 2022 stellt den Praxisblick auf die Food  Save-Reduktionsziele ins Zentrum, wie es auch die «Sustainable Development Goals»  verlangen (SDG 12.3.). Der Netzwerkanlass bietet eine Verbindung von Fachinputs und  Praxis-Austausch.

«An dieser Veranstaltung erfahren Unternehmen anhand konkreter Beispiele wie sie aktiv  werden können», sagt Markus Hurschler, der als Geschäftsleiter von UAW die Veranstaltung  organisiert.

Bundesrat startet Aktionsplan
Bereits am 6. April 2022 hat der Bundesrat einen offiziellen Aktionsplan verabschiedet mit  dem Ziel, die Lebensmittelverschwendung bis 2030 im Vergleich zu 2017 zu halbieren. Dazu  trifft der Bund nun mit den Unternehmen und Organisationen des Lebensmittelsektors eine  branchenübergreifende Vereinbarung, in der konkrete Reduktionsziele festgelegt werden.

«Wir freuen uns über das Engagement des Bundes zum SDG 12.3. und sind stolz, dass  unsere Mitglieder so aktiv an der branchenübergreifenden Vereinbarung mitarbeiten», sagt  Olga Steiger, Leiterin Nachhaltigkeitsmanagement, ZFV Unternehmungen und  Vorstandsmitglied von UAW.

Der Verein United Against Waste ist ein Branchenzusammenschluss in der  Lebensmittelwirtschaft. Unsere Mitglieder engagieren sich aktiv für eine Reduktion von Food  Waste in der gesamten Food Branche. Rund 2.8 Millionen Tonnen Food Waste fallen jedes Jahr in der Schweiz an. Diese  Lebensmittelabfälle verursachen Kosten und belasten natürliche Ressourcen unnötig.
https://www.united-against-waste.ch/

Medienmitteilung zum Download

Kontakte und Ansprechpersonen 
Markus Hurschler
Geschäftsleiter United Against Waste
079 433 29 47
markus.hurschler@foodways.ch

Silvan Pfister
Präsident UAW, Geschäftsentwicklung Verkauf Gastronomie Pistor AG
079 732 07 55
silvan.pfister@pistor.ch

 


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3.5.2022

«Zukunftsträger 2022 – Berufsbildner des Jahres »: die Nominierten

Die Nominierten für den Titel «Zukunftsträger 2022 – Berufsbildner des Jahres » sind bekannt. Die Titelanwärter stammen aus den Kategorien Koch/Köchin, Bäcker/in-Konditor/in-Confiseur/in, Restaurationsfachmann/-frau und Fleischfachmann/-frau. Vorgeschlagen wurden die Berufsbildner von ihren Lernenden. Die Sieger werden am 19. September 2022 gekürt.

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Mit der Auszeichnung «Zukunftsträger – Berufsbildner des Jahres» würdigen die Swiss Gastro Solutions und GastroSuisse, der Verband für Hotellerie und Restauration, einmal im Jahr das besonders grosse Engagement in der handwerklichen Berufsbildung. Vergeben wird der Preis in den Kategorien Koch/Köchin, Bäcker/in-Konditor/in-Confiseur/in, Restaurationsfachmann/-frau und Fleischfachmann/-frau. Pro Kategorie ist er mit 10 000 Franken dotiert.

Das sind die Nominierten

Für den Titel «Zukunftsträger 2022 - Berufsbildner des Jahres» sind in diesem Jahr nominiert:

Kategorie Bäcker/-in-Konditor/-in-Confiseur/-in

• Alexandra Loetscher, Bäckerei Hotz Rust AG, 6340 Baar
• Monika Stampfli, Confiserie Hofer, 4500 Solothurn
• Jonas Walther, Confiserie Aebischer, 4410 Liestal

Kategorie Fleischfachmann/-frau

• Richard Felder, Metzgerei Felder GmbH, 6162 Entlebuch
• Nicolas Kraus, Gnusspur, 8800 Thalwil
• Eduard Lüthi, Lüthi Metzgerei AG, 5212 Hausen

Kategorie Koch/Köchin

• Philipp Burkhalter, Inselgruppe AG, 3010 Bern
• Adrian Dähler, Reha Rheinfelden, 4310 Rheinfelden
• Kevin Wüthrich, Restaurant Dampfschiff, 3600 Thun

Kategorie Restaurationsfachmann/-frau

• Katharina Bruhin-Ziegler, Restaurant Hirschen, 8855 Wangen
• Marion Riedel-Hirschmann, Netts Schützengarten, 9000 St. Gallen
• Pál Péter Walter, ARTE Seminar- und Konferenzhotel, 4600 Olten

Die Nominierten werden in den nächsten Wochen von den Branchenexperten der Jury besucht und beurteilt. Pro Kategorie wird ein Gewinner bestimmt. Die vier besten Berufsbildner werden am Montag, 19. September 2022, im Zürcher Kaufleuten ausgezeichnet. Die feierliche Preisverleihung wird von Mona Vetsch moderiert.

Medien-Anmeldungen Preisverleihung
Medien sind herzlich eingeladen, an der Preisverleihung am 19. September 2022 teilzunehmen. Anmeldungen: communication@gastrosuisse.ch

Weitere Informationen unter: www.zukunftstraeger.ch

 

Kontakt: GastroSuisse, Medienstelle
Telefon 044 377 53 53, communication(at)gastrosuisse.ch

GastroSuisse ist der grösste gastgewerbliche Arbeitgeberverband mit gegen 20'000 Mitgliederbetrieben, organisiert in 26 Kantonalverbänden und vier Fachgruppen. Das Schweizer Gastgewerbe gehört zu den grössten Arbeitgebern des Landes und bildet ungefähr 8000 Lernende aus.


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11.4.2022

Auffrischungskur mit Aussenwirkung: der Belvoirpark wird zur Hotelfachschule Zürich

Die 1925 gegründete Schule in Zürich-Enge heisst seit dem 1. April Hotelfachschule Zürich (HFZ). Der Name Belvoirpark ist somit Geschichte. Ausnahme ist das Restaurant in der Escher Villa, welches zur Schule gehört und den Namen «Restaurant Belvoirpark» behalten wird.

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Für den frischen Wind sorgen Susanne Welle (50), seit einem Jahr Direktorin der Hotelfachschule, und Bruno Lustenberger (58), Vorstandsmitglied von GastroSuisse.

 «Eine Namensänderung nach so vielen Jahren ist eine heikle Sache», so Lustenberger. Um den Anforderungen gerecht zu werden, wurde eine Marketingagentur beauftragt. Für die Vorschläge zum neuen Logo orientierte man sich an der Ecole Hôtelière de Genève, der Schwesterschule der HFZ, die ebenfalls von Susanne Welle geführt wird. Die Schulen haben nun einen einheitlichen Auftritt, was positiv auf die Positionierung und Vermarktung einzahlt. Beide Hotelfachschulen gehören zu GastroSuisse, dem grössten gastgewerblichen Arbeitgeberverband der Schweiz.

Die Gründe für eine Neubenennung sind vielschichtig. Der Standort Zürich steht dabei ganz oben auf der Liste. Susanne Welle: «Man muss sich im Klaren sein: Zürich ist eine starke Marke. Die Stadt ist die sechst beste Stadt der Welt für Studierende und das müssen wir nutzen». Das neue Kürzel «HFZ» fügt sich hervorragend in die gebräuchlichen Kurzversionen von Institutionsnamen im Bildungsbereich ein.

Der visuelle Auftritt ist zeitgemäss und für den Einsatz digitaler Medien optimiert. Ein relevanter Faktor, denn die digitale Transformation hat nicht nur in der Aussenkommunikation einen hohen Stellenwert; mit Einführung des E-Portfolios und hybriden Unterrichtsformen führt auch der neue Lehrplan an der HFZ stringent weg vom Analogen.

Mit frischen, transparent eingesetzten Farben und einem grosszügigen Schrifteinsatz kommuniziert die HFZ künftig nach aussen. Im Zentrum der HFZ-Kommunikation steht die neue Website, die alle Elemente des neuen Auftritts inhaltlich wie auch visuell vereint.

 

Kontakt

Hotelfachschule Zürich
Höhere Fachschule HF
Seestrasse 141, CH-8002 Zürich
Telefon: +41 44 286 88 11, info@hfz.swiss
www.hfz.swiss

Die Hotelfachschule Zürich ist Teil von GastroSuisse, dem Verband für Hotellerie und Restauration in der Schweiz. Die Organisation mit dem Gründungsjahr 1891 setzt sich für die Interessen der Branche ein. GastroSuisse ist der grösste gastgewerbliche Arbeitgeberverband mit gegen 20'000 Mitgliederbetrieben (davon rund 2500 Hotels), organisiert in 26 Kantonalverbänden und vier Fachgruppen.


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30.3.2022

Initiativkomitee lanciert Entschädigungsinitiative

Die Volksinitiative «Für eine geregelte Entschädigung im Epidemiefall (Entschädigungsinitiative)» fordert, dass finanziell entschädigt wird, wer bei einer nächsten Epidemie durch eine behördliche Massnahme wirtschaftlich massgeblich betroffen ist. Gestern startete die Unterschriftensammlung.

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Auf den Tag genau ein Jahr nach ihrer Ankündigung startete ein 27-köpfiges Initiativkomitee die Unterschriftensammlung zur Volksinitiative «Für eine geregelte Entschädigung im Epidemiefall (Entschädigungsinitiative)». Dem Initiativkomitee gehören 13 Vertreter verschiedener Wirtschaftszweige an sowie 14 Parlamentarierinnen und Parlamentarier der FDP.Die Liberalen, der GRÜNEN, der Mitte, der SP und der SVP. Nationalrat Alois Gmür sieht das Anliegen in der Wirtschaft und Politik breit abgestützt: «Trotz der überparteilichen Allianz ist keineswegs garantiert, dass das Parlament bei der Revision des Epidemiengesetzes die richtigen Schlüsse ziehen wird. Die Entschädigungsinitiative gibt die notwendigen Impulse.» Rund ein Dutzend Branchenorganisationen und Wirtschaftsdachverbände haben zusammen mit Rechtsexperten am Initiativtext gearbeitet.


Ungleichbehandlungen und Verzögerungen vermeiden

Betroffene Unternehmen, Selbständigerwerbende, Freischaffende und Angestellte sollen finanziell entschädigt werden, wenn behördliche Massnahmen sie in einer nächsten Epidemie wirtschaftlich massgeblich einschränken. In der Covid-19-Pandemie haben Bund und Kantone zwar entschädigt. Dies geschah jedoch verzögert anhand eines improvisierten Covid-19-Gesetzes, das die Lücken im Epidemiengesetz notdürftig schliessen sollte. «Die Entschädigungsinitiative stellt eine vorgängige Regelung vor der nächsten Krise sicher und verhindert damit Verzögerungen im Krisenfall», so Omri Ziegele, Präsident von Suisseculture.  Casimir Platzer, Präsident von GastroSuisse dazu: «Es fehlte ein Gesamtkonzept, wie die Betroffenen zu entschädigen sind. Die Massnahmen glichen einem Flickenteppich, an welchem ständig gewoben wurde. Dazu kam, dass jeder Kanton seine Unternehmen unterschiedlich entschädigte.» Die verzögerten und ausbleibende Entschädigungen hätten viele Betriebe der Fitnessbranche an den Rand des Ruins getrieben, ergänzte Claude Ammann, Präsident des Schweizerischen Fitness- und Gesundheitscenter Verbandes. «Die Verzögerungen verursachten Existenzängste bei den Betroffenen. «Eine vorgängige Regelung der Entschädigung gibt Planungs- und Rechtssicherheit», so Ammann.

 

Gezielte Hilfe

Die Entschädigungsinitiative sei so formuliert, dass Überentschädigungen ausgeschlossen sind. «Der Fokus liegt auf der Wahrung der Überlebensfähigkeit, solange der Staat während einer Epidemie ein kostendeckendes Wirtschaften verunmöglicht», betonte Severin Pflüger, stv. Geschäftsführer von HANDELSVERBAND.Swiss. «Es werden nur ungedeckte Kosten sowie der Erwerbsausfall gedeckt.». «Niemand weiss, wann das nächste gefährliche Virus zirkuliert. Darauf sollte sich die Schweiz bestmöglich vorbereiten», resümierte Christoph Kamber, Präsident von Expo-Event. «Die Entschädigungsinitiative stellt sicher, dass die richtigen Lehren aus der Covid-19-Pandemie gezogen werden.»


Dem Initiativkomitee «Für eine geregelte Entschädigung im Epidemiefall» gehören an:

NR Céline Amaudruz (SVP GE), NR Jacqueline Badran (SP ZH), NR Samuel Bendahan (SP VD), NR Rocco Cattaneo (FDP.Die Liberalen TI), SR Josef Dittli (FDP.Die Liberalen UR), NR Alois Gmür (Die Mitte SZ), NR Christian Imark (SVP SO), NR Fabio Regazzi (Die Mitte TI), SR Beat Rieder (CVP VS), NR Regula Rytz (GRÜNE BE), NR Daniela Schneeberger (FDP.Die Liberalen BL), SR Jakob Stark (SVP TG), SR Adèle Thorens Goumaz (GRÜNE VD), SR Roberto Zanetti (SP SO), Claude Ammann (Präsident Schweizerischer Fitness- und Gesundheitscenter Verband), Rudi Bindella, Alexander Bücheli (Geschäftsführer Schweizer Bar und Club Kommission), Maurus Ebneter (Präsident Wirteverband Basel-Stadt), Stefan Gloor (Geschäftsleiter SwissDrink), Silvan Hotz (Präsident Schweizerischer Bäcker-Confiseurmeister-Verband), Christoph Kamber (Präsident EXPO EVENT), Alexander Meszmer (Geschäftsleiter Suisseculture), Damien Ojetti (Zentralpräsident coiffureSUISSE), Severin Pflüger (stv. Geschäftsführer HANDELSVERBAND.swiss), Casimir Platzer (Präsident GastroSuisse), Henrique Schneider (stv. Direktor Schweizerischer Gewerbeverband sgv) und Dr. Armin Zucker (Vizepräsident Verband der Geschäftsmieter).

 

Dem Initiativverein «Für eine geregelte Entschädigung im Epidemiefall» gehören folgende nationalen Organisationen an:

Schweizerischer Gewerbeverband sgv, EXPO EVENT, Suisseculture, Allpura, CafetierSuisse, Coiffure Suisse, GastroSuisse, Gilde etablierter Schweizer Gastronomen, HANDELSVERBAND.swiss, Schweizerischer Bäcker-Confiseurmeister-Verband (SBC), Schweizer Bar und Club Kommission (SBCK), Schweizerischer Fitness- und Gesundheitscenter Verband (SFGV), SwissDrink, Verband der Geschäftsmieter, Verband Schweizer Freizeit-, Thermal- und Wellnessbäder sowie swissdance.

 

Kontakt:

  • Nationalrat Alois Gmür, Präsident SwissDrink, 079 381 98 75, a.gmuer(at)beer.ch
  • Christoph Kamber, Co-Präsident des Initiativvereins «Für eine geregelte Entschädigung im Epidemiefall» und Präsident EXPO EVENT, 079 679 12 36, christoph.kamber(at)redspark.ch
  • Casimir Platzer, Co-Präsident des Initiativvereins «Für eine geregelte Entschädigung im Epidemiefall» und Präsident GastroSuisse, 079 675 42 20, casimir.platzer(at)gastrosuisse.ch
  • Claude Ammann, Präsident des Schweizerischen Fitness- und Gesundheits-Center Verbandes, 079 478 12 63, c.ammann(at)sfgv.ch
  • Omri Ziegele, Präsident von Suisseculture, 043 322 07 30,  oziegele@gmx.ch
  • Severin Pflüger, stv. Geschäftsführer HANDELSVERBAND.swiss, 079 382 02 48, severin.pflueger(at)zurich-law.com

 

Initiativverein für eine geregelte Entschädigung im Epidemiefall
c/o GastroSuisse
Blumenfeldstrasse 20  |  8046 Zürich
info(at)entschaedigung-ja.ch  I  www.entschaedigung-ja.ch


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22.3.2022

Die Hotelfachschule Zürich zeichnet 36 Absolventinnen und Absolventen in feierlichem Rahmen aus

Die Hotelfachschule Zürich im Belvoirpark hat am vergangenen Samstag, 19. März 2022, 36 Absolventinnen und Absolventen mit einer Diplomfeier in der Kirche zum Fraumünster in eine vielversprechende berufliche Zukunft verabschiedet. Die Abgängerinnen und Abgänger erhielten ihr Diplom zur eidgenössisch diplomierten Hotelière/Restauratrice, respektive zum eidgenössisch diplomierten Hotelier/Restaurateur.

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Rund 200 Gäste, darunter Familienangehörige und Persönlichkeiten aus Politik, Verband und dem Branchenumfeld, fanden sich am Samstag für die Diplomfeier der Belvoirpark Hotelfachschule HF im Zürcher Fraumünster ein. «Es ist tatsächlich schön, dass Zusammenkünfte inzwischen wieder uneingeschränkt möglich sind», so Bruno Lustenberger, Vorstandsmitglied von GastroSuisse, zur Begrüssung. «Lange genug mussten wir darauf warten.»

Im Rahmen der Feier konnten 36 Absolventinnen und Absolventen ihr Diplom als eidgenössisch diplomierte Hotelière/Restauratrice, respektive als Hotelier/Restaurateur in Empfang nehmen. Besonders ausgezeichnet wurde Leoni Vogt für den besten Notenschnitt. Diplome mit Auszeichnung wurden an Tiziana Iseppi, Xavier Serra und Leoni Vogt verliehen. Überreicht wurden die Diplome von Susanne Welle, Direktorin der Hotelfachschule, und Mark Urech, dem Leiter der Ausbildung.

Lustenberger betonte in seiner Ansprache auch den Stellenwert der Ausbildung an der Hotelfachschule Zürich: «Sie gehören zu einer Branche, die gesellschaftlich, sozial und wirtschaftlich wertvoll ist.» Den Diplomanden stehen die Türen in der Schweiz, aber auch in der ganzen Welt offen. «Sie sind die Zukunft unserer Branche – Sie sind Fachkräfte, auf die wir stolz sind». In Anbetracht des Fachkräftemangels in der Branche, der durch die Pandemie noch verschärft wurde, sei die Auszeichnung der Diplomanden umso erfreulicher.

 

Kontakt

Belvoirpark Hotelfachschule Zürich
Höhere Fachschule HF
Seestrasse 141, CH-8002 Zürich
Telefon: +41 44 286 88 11, info@belvoirpark.ch

GastroSuisse ist der Verband für Hotellerie und Restauration in der Schweiz. Die Organisation mit dem Gründungsjahr 1891 setzt sich für die Interessen der Branche ein. GastroSuisse ist der grösste gastgewerbliche Arbeitgeberverband mit gegen 20'000 Mitgliederbetrieben (davon rund 2500 Hotels), organisiert in 26 Kantonalverbänden und vier Fachgruppen.


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21.2.2022

Der 171. Semesterbeginn an der Hotelfachschule Zürich: Start in eine neue Ära

Die Belvoirpark Hotelfachschule HF in Zürich schaut positiv in die Zukunft und setzt starke Zeichen mit laufenden und geplanten Veränderungen. Eine Reihe von Meilensteinen findet ihren Auftakt mit dem Start des Frühjahrssemesters 2022 am 21. Februar.

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Die frisch eingetretenen Studierenden erwartet ein neuer Rahmenlehrplan, der es in sich hat. Formal fällt auf, dass die Hotelfachschule im Belvoirpark ihren bisherigen kalendarischen Alleingang verlässt und mit Semesterstart im Februar und im August einen nahtlosen Eintritt nach Lehrabschlüssen, nach der Matura oder direkt aus der Rekrutenschule ermöglicht. Das Studium ist über 6 Semester durchgetaktet; so folgt jeweils auf ein Lernsemester ein Semester Praktikum, denn die praktische Anwendung und gehört nach wie vor zu dem Gesamtzielen im Abschluss der HFZ.

Für das Prädikat «neu» muss natürlich mehr geboten werden; tut es! Der Schuldirektor Mark Urech nutzt die Besten seiner Erfahrungen im In- und Ausland als Zutaten und kocht daraus ein 1 A-Ausbildungsmenü. Abgeschmeckt wird das Ganze mit gezielt eingesetzten digitalen Medien.

Die Hotelfachschule Zürich zieht mit der Einführung des neuen Rahmenlehrplans des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) gleich und lanciert die Einführung eines E-Portfolios für die Studierenden. Das E-Portfolio ermöglicht es den Studierenden, ihre Entwicklung und Erfahrungen digital festzuhalten. Das "netzbasierte Portfolio" integriert verschiedene digitale Medien und Dienste. So können die Studierenden beispielsweise einen professionellen Lebenslauf erstellen, ihre Fortschritte per Video festhalten und fachspezifische Themen präsentieren. Reale Aufgaben können aufgezeichnet und Fallbeispiele multimedial bearbeitet werden.

Der individuelle Lernprozess wird dokumentiert und als Teil der Diplomnote bewertet. Ein wichtiger Teil davon ist die laufende Reflexion der gesamten Ausbildung und des damit verbundenen Fortschritts. Das E-Portfolio steht den Studierenden auch nach ihrer Ausbildung zur Verfügung und kann somit für das lebenslange Lernen genutzt werden.

Übrigens, bereits liegt der Rahmenlehrplan für die neuen berufsbegleitenden Lehrgänge bereit zur Unterzeichnung; eine Innovation im Segment der branchenbezogenen HF. Abschliessend erwähnenswert, dass sich der Belvoirpark ab April 2022 mit neuem Namen und mit frischem Erscheinungsbild zeigen wird – so viel inhaltlich Neues will auch angemessen nach aussen hin kommuniziert sein.

 

Kontakt

Belvoirpark Hotelfachschule Zürich
Höhere Fachschule HF
Seestrasse 141, CH-8002 Zürich
Telefon: +41 44 286 88 11, info@belvoirpark.ch

GastroSuisse ist der Verband für Hotellerie und Restauration in der Schweiz. Die Organisation mit dem Gründungsjahr 1891 setzt sich für die Interessen der Branche ein. GastroSuisse ist der grösste gastgewerbliche Arbeitgeberverband mit gegen 20'000 Mitgliederbetrieben (davon rund 2500 Hotels), organisiert in 26 Kantonalverbänden und vier Fachgruppen.


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16.2.2022

«Auf diesen Moment haben wir lange gewartet»

GastroSuisse ist erleichtert, dass der Bundesrat heute den Forderungen des Branchenverbands nachgekommen ist und nun auch die für viele Branchen schädliche Zertifikatspflicht aufgehoben hat. Der heutige Entscheid ist ein grosser Schritt zurück in die Normalität. Die wirtschaftliche und personelle Lage im Gastgewerbe bleibt aber weiterhin ernst.

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Knapp 700 Tage lang mussten die gastgewerblichen Betriebe währen der Corona-Krise mit teils massiven Einschränkungen leben. Die gastgewerblichen Umsätze brachen gemäss Daten von GastroSuisse und der Konjunkturforschungsstelle KOF in den Jahren 2020 und 2021 gegenüber 2019 um rund 40 Prozent ein. Das entspricht einem wirtschaftlichen Schaden von über 20 Milliarden Franken. GastroSuisse zeigt sich daher erleichtert, dass der Bundesrat heute den Forderungen des Branchenverbandes nachgekommen ist und insbesondere die Zertifikatspflicht aufgehoben hat. „Die Freude in der Branche ist riesig, endlich wieder alle Gäste bedienen zu dürfen“, sagt Casimir Platzer, Präsident von GastroSuisse. Auch die Gäste freuen sich. Vielen der 2,5 Millionen Menschen, die täglich im Gastgewerbe einkehren, war der Zugang zu Restaurants, Bars und Cafés wegen der Zertifikatspflicht nämlich verwehrt.

Bereits im Januar hatte GastroSuisse zusammen mit einer breiten Wirtschaftsallianz die sofortige Aufhebung aller Massnahmen gefordert, denn auf den Intensivstationen war seit Wochen keine Überlastung mehr erkennbar. Auch die Corona-Taskforce hat vor wenigen Tagen ihre Fehlprognosen eingeräumt und bestätigt, dass keine Überlastungen drohen. GastroSuisse begrüsst deshalb, dass die besondere Lage ab morgen Donnerstag endlich aufgehoben wird. „Auf diesen Moment haben wir lange gewartet“, freut sich Platzer.

Die wirtschaftliche und personelle Lage im Gastgewerbe ist aber weiterhin ernst. „Es braucht Zeit, bis sich die gastgewerblichen Betriebe erholt haben“, sagt Platzer. Viele Betriebe haben ihre Reserven aufgebraucht. Im Gastgewerbe wurden während der Krise 17 414 Covid-Kredite in Anspruch genommen. Zwar profitiert so etwa die Hälfte aller Betriebe von einem Überbrückungskredit, doch viele Betriebe haben grosse Probleme, die Kredite bereits jetzt zurückzuzahlen, wie eine Umfrage von GastroSuisse zeigt. Unklar ist, wie viele Institute einen Aufschub der Tilgung beantragen werden. Dieser Prozess hat gerade erst begonnen. Das beanspruchte Kreditvolumen im Gastgewerbe beläuft sich auf rund 1,65 Milliarden Franken, was 9,7 Prozent aller Überbrückungskredite entspricht.

 

Kontakt

GastroSuisse-Präsident Casimir Platzer
Telefon 044 377 53 53, communication(at)gastrosuisse.ch

GastroSuisse ist der Verband für Hotellerie und Restauration in der Schweiz. Die Organisation mit dem Gründungsjahr 1891 setzt sich seit über 125 Jahren für die Interessen der Branche ein. GastroSuisse ist heute der grösste Branchenverband der Schweiz mit gegen 20'000 Mitgliederbetrieben (davon rund 2500 Hotels), organisiert in 26 Kantonalverbänden und vier Fachgruppen.


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16.2.2022

Erste Schweizer Käse-Sommeliers zertifiziert

Über 700 Käsesorten und -spezialitäten werden in der Schweiz produziert. Ein profundes theoretisches und praktisches Wissen ist Voraussetzung, um diesen Käse professionell anzubieten. Vor diesem Hintergrund hat Switzerland Cheese Marketing AG in Zusammenarbeit mit GastroSuisse einen Zertifikatslehrgang für Gastroprofis konzipiert. Am 15. Februar 2022 wurden die ersten 17 Schweizer Käse-Sommeliers im Casino Bern diplomiert.

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Ein Sommelier kennt «sein» Lebensmittel à fond. Er weiss alles über Herkunft, Herstellung und Zubereitung, und kann Geschmack, Textur und die verschiedenen Aromen treffend beschreiben. Was für Wein, Bier und sogar  Mineralwasser seit Jahren bekannt ist, gibt es nun auch für Käse. «Mit der Ausbildung wollen wir die Käsekompetenz in der Gastronomie erhöhen», sagt Martin Spahr, Chief Marketing Officer der Switzerland Cheese Marketing AG.
«Wir haben die Inhalte des Lehrgangs gemeinsam mit GastroSuisse entwickelt. So bringen wir hohe Fachkompetenz und ein riesiges Netzwerk zusammen.»

Dies betont auch Daniel Borner, Direktor von GastroSuisse: «Mit der Schweizer Gastronomie und dem Schweizer Käse verbinden sich zwei Partner, die voneinander profitieren können. Gerade «Regionalität» erfreut sich in der Schweizer Gastronomie einer hohen Nachfrage. Und da gehört der Käse dazu. Von neu interpretierten Käseangeboten profitieren GastroUnternehmende und Gäste.»

Im Spezialistenseminar «Der Schweizer Käse-Sommelier®» beschäftigen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit allen Aspekten rund um Käse in der Gastronomie. Die einzelnen Module vermitteln umfassendes Wissen vom Tier über die Milch und deren Verarbeitung bis hin zur einmaligen Schweizer Käse-Vielfalt und den Käsespezialitäten aus der ganzen Welt. Ebenfalls auf dem Lehrplan sind Besuche in verschiedenen Käsekellern in der ganzen Schweiz. Einen weiteren Schwerpunkt bilden sensorische Themen und KäsePairings mit Wein, Bier und Spirituosen.

Für die Zertifikatsfeier im Casino Bern hatte Direktor Ivo Adam zusammen mit seinem Team einen kulinarischen Viergänger rund um das Thema «Schweizer Käse» kreiert. «Die grosse Tradition, die verschiedenen Regionen, Sorten und Konsistenzen bieten unermüdlichen Stoff für überraschende kulinarische Genussmomente», so Adam. «In der Gastronomie erzählen wir immer auch Geschichten. Schweizer Käse liefert uns dafür einen roten Faden, von der Vorspeise bis zum Dessert.»


Zweiter Zertifikatslehrgang Schweizer Käse-Sommelier® startet im August 2022

Nach dem erfolgreichen Start der Ausbildung bieten Switzerland Cheese Marketing und GastroSuisse ab Montag, 22. August 2022, einen zweiten Lehrgang an. Auch dieser richtet sich in erster Linie an Gastro-Unternehmerinnen und -Unternehmer, Restaurantleiter, Servicemitarbeitende, Köche und Personen, die sich für das Thema Käse interessieren. Demnächst soll der Zertifikatslehrgang auch in französischer Sprache angeboten werden.

 

Kontakt
Martin Spahr
Switzerland Cheese Marketing AG
Chief Marketing Officer
+41 79 159 94 43
martin.spahr@scm-cheese.com

 

Zita Langenstein
GastroSuisse Zürich
Leiterin Weiterbildung
+41 44 377 52 22
zita.langenstein@gastrosuisse.ch
 


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2.2.2022

Entscheid Covid-19 Massnahmen: Der Bundesrat lenkt ein und Wirtschaft fordert Aufhebung der Massnahmen in einem Schritt

Der Schweizerische Gewerbeverband sgv, GastroSuisse, der Schweizerische Fitness- und Gesundheitscenter Verband, EXPO EVENT Swiss LiveCom Association sowie SwissDrink nehmen befriedigt zur Kenntnis, dass der Bundesrat ihrer Forderung nach sofortiger Abschaffung der Homeoffice-Pflicht sowie Aufhebung der Quarantänebestimmungen nachkommt. Unverständlich bleibt das zögerliche Vorgehen bei der für viele Branchen schädlichen Zertifikatspflicht. Die verbleibenden Massnahmen müssen schnellstmöglich und in einem Schritt aufgehoben werden.

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Die Situation auf den Intensivstationen zeigt, dass die Zeit, für die Abschaffung von für die Wirtschaft einschränkenden Massnahmen wie Homeoffice-Pflicht sowie Quarantäne gekommen ist. Genau das haben die Wirtschaftsverbände letzte Woche gefordert. Mit Befriedigung nehmen die Wirtschaftsverbände zur Kenntnis, dass der Bundesrat einlenkt und davon abgekommen ist, diese Massnahmen ohne Evidenzbasierung weiter zu verlängern.

Die breite Allianz der Wirtschaft setzt sich dezidiert für die vom Bundesrat vorgeschlagene Variante 1 ein. Der heutige Entscheid, die Abschaffung der Zertifikatspflicht in die Vernehmlassung zu geben und somit um weitere zwei Wochen zu verlängern, ist weiterhin mutlos und ebenso wenig evidenzbasiert. Für die betroffenen Branchen bedeutet die Zertifikatspflicht unnötigen und massiven Umsatzverlust. Mit diesem zögerlichen Vorgehen fehlt den betroffenen Branchen zudem die unerlässliche Planungssicherheit. Bundesrat Berset muss jetzt Wort halten und angesichts der Entspannung der Situation auf den Intensivstationen die Massnahmen zügig aufheben.

Nachdem sich die Lage entspannt hat, ist es ebenso angezeigt, dass die besondere Lage aufgehoben und die Rückkehr in die ordentliche Lage angeordnet wird. Die Schweiz muss lernen mit diesem Virus zu leben, ohne dass die verfassungsmässig garantierten Grundrechte unverhältnismässig eingeschränkt werden. Das Land braucht dringend wieder die Normalität zum Wohle von Gesellschaft und Wirtschaft. Es ist nötig, dass – wie von den Wirtschaftsverbänden gefordert – sofort ein Freedom-Day eingeführt wird.

Viele Unternehmen sind nach wie vor als Folge der Massnahmen von starken Umsatzeinbussen betroffen und kämpfen um das Überleben. Hier ist die rasche Unterstützung durch Härtefallhilfe unabdingbar. Die Verbände haben sich deshalb gegen die Einführung von neuen bürokratischen Hürden wie das Kurzarbeitskriterium oder der Nachweis der Selbshilfemassnahmen gewehrt. Dies mit Erfolg, der Bundesrat sieht von einer solchen Einführung ab.

 

Weitere Auskünfte

Fabio Regazzi, Präsident sgv, Mobile 079 253 12 74
Hans-Ulrich Bigler, Direktor sgv, Mobile 079 285 47 09

Casimir Platzer, Präsident GastroSuisse, Tel 033 675 80 00, Mobile 079 675 42 20

Claude Ammann, Präsident, Schweizerischer Fitness- und Gesundheitscenter Verband SFGV,
Mobile 079 476 12 63

Christoph Kamber, Präsident EXPO EVENT, Mobile 079 679 12 36

Alois Gmür, Nationalrat Die Mitte, Präsident SwissDrink, Bierbrauer, Mobile 079 381 98 75


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25.01.2022

Verbände und Vertreter bürgerlicher Parteien fordern sofortige Aufhebung der Massnahmen

Dass der Bundesrat die Massnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus verlängert hat, ist unverhältnismässig. Der Schweizerische Gewerbeverband, der Schweizerische Fitness- und Gesundheitscenter Verband, die EXPO EVENT Swiss LiveCom Association, GastroSuisse sowie Vertreter der bürgerlichen Parteien Die Mitte, FDP und SVP fordern deshalb die sofortige Aufhebung der Zertifikats- als auch der Homeoffice-Pflicht sowie der Quarantäne- und Isolationsbestimmungen.

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„Viele Branchen als auch die Bevölkerung leiden massiv“, sagte Hans-Ulrich Bigler, Direktor des Schweizerischen Gewerbeverbandes. Grund sind die Homeoffice-Pflicht, die Quarantäne- und Isolationsbestimmungen als auch das 2G- bzw. 2G+-Regime, die der Bundesrat letzte Woche verlängert hat. Deshalb haben der Schweizer Gewerbeverband, der Schweizerische Fitness- und Gesundheitscenter Verband, die EXPO EVENT Swiss LiveCom Association, GastroSuisse sowie Vertreter der bürgerlichen Parteien Die Mitte, FDP und SVP an ihrer heutigen Medienkonferenz in Bern die sofortige Aufhebung dieser Corona-Massnahmen gefordert.

„Diese geltenden Einschränkungen sind gesellschaftlich und wirtschaftlich nicht mehr vertretbar“, sagte Mitte-Nationalrat Alois Gmür. „Die Menschen wollen nach zwei Jahren Pandemie wieder zurück zur Normalität.“ Insbesondere ist die Zertifikatspflicht in der aktuellen Situation unverhältnismässig und verfassungswidrig, wie die Verbände und bürgerlichen Parteivertreter geschlossen betonten. „Die Massnahmen zeigen nicht die erwarteten Wirkungen“, sagte Claude Ammann, Präsident vom Schweizerischen Fitness- und Gesundheitscenter Verband. Und Casimir Platzer, Präsident von GastroSuisse, doppelte nach: „Das Zertifikat ist nutzlos, denn es verhindert keine Ansteckungen mehr, denn die Leute stecken sich an, und zwar überall, mit oder ohne Zertifikat“, sagte er.

Dass diese Einschränkungen sofort aufzuheben sind, betonte auch FDP-Nationalrätin Daniela Schneeberger. Denn eine Überlastung des Gesundheitswesens ist nicht mehr zu erkennen. Die Zahl der Covid-Patienten auf den Intensivstationen ist deutlich gesunken und wird weiter sinken. Schliesslich befinden sich dort kaum Patienten, die wegen einer Ansteckung mit der dominanten Omikron-Variante behandelt werden müssen. SVP-Nationalrat Thomas Matter doppelte nach: „Der Grossteil der Bevölkerung hat sich angesteckt oder wird sich in den nächsten zwei Wochen anstecken, die Mehrheit davon ohne oder nur mit leichten Symptomen“, sagte er.

Der Schaden, der nun mit einer Verlängerung der Massnahmen angerichtet wird, ist weit grösser als der Nutzen. „DieWertschöpfungsketten müssen sich so schnell wie möglich von den Beeinträchtigungen erholen“, so Christoph Kamber, Präsident von Expo Event. Die betroffenen Branchen sind zudem aus dem Härtefallprogramm 2022 rasch und möglichst unbürokratisch zu entschädigen, solange sie aufgrund der aktuellen Situation von massiven Umsatzausfällen betroffen sind.

 

Reden der Medienkonferenz

Zur Stellungnahme

 

Kontakt

  • Hans-Ulrich Bigler, Direktor Schweizerischer Gewerbeverband sgv
     
  • Claude Ammann, Präsident, Schweizerischer Fitness- und Gesundheits-Center Verband SFGV
     
  • Christoph Kamber, Präsident EXPO EVENT
     
  • Casimir Platzer, Präsident GastroSuisse
    Telefon 044 377 53 53, communication(at)gastrosuisse.ch
  • Thomas Matter, NR SVP
     
  • Daniela Schneeberger, NR FDP und Vizepräsidentin Schweizerischer Gewerbeverband sgv
     
  • Alois Gmür, NR Mitte, Zentralpräsident VSG, Bierbrauer

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12.1.2022

Erleichterung – die Ungewissheit aber bleibt

GastroSuisse ist erleichtert, dass der Bundesrat heute keine weiteren Verschärfungen beschlossen hat. Der Branchenverband bedauert zugleich, dass die bestehenden Massnahmen bis Ende März verlängert werden sollen. Für die rund 230 000 Mitarbeitenden im Gastgewerbe wäre das eine grosse Belastung. Und die meisten gastgewerblichen Betriebe arbeiten wegen den Einschränkungen jetzt schon defizitär. Umso mehr müssen die vorgesehenen neuen Härtefallmassnahmen jetzt schnell umgesetzt werden.

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Nach dem heutigen Regierungsentscheid können die Restaurants durchatmen. „Wir sind erleichtert, dass der Bundesrat von weiteren Verschärfungen abgesehen hat“, sagt Casimir Platzer, Präsident von GastroSuisse. Weitere Massnahmen wären fürs Gastgewerbe verheerend gewesen. Bereits im September 2021, nachdem die Zertifikatspflicht eingeführt wurde, hat sich die Lage stark zugespitzt. Und seit der 2G-Regelung, die im Dezember verordnet wurde, haben vier von fünf Betriebe deutlich weniger Gäste, wie eine Anfang Jahr durchgeführte Befragung bei den Mitgliedern von GastroSuisse gezeigt hat. Die Umsätze im Gastgewerbe liegen im 2021 rund 40 Prozent tiefer als in den Jahren vor der Pandemie. Das hat vielen Betrieben stark zugesetzt.

Auch die aktuell rund 230 000 Mitarbeitenden im Gastgewerbe sind vom Corona-Regime stark betroffen. Sie mussten während der Krise immer wieder in Kurzarbeit geschickt werden, was zu erheblichen Lohnausfällen führte. Viele haben die Branche deswegen bereits verlassen. „Die wirtschaftliche und personelle Lage im Gastgewerbe ist weiterhin ernst“, mahnte diese Woche Platzer. Der Branchenverband lehnte daher auch einen Lockdown als auch 2G+ ab. Ferner muss die bestehende 2G+-Regelung in Diskotheken und Tanzlokalen so rasch wie möglich aufgehoben werden. Die Umsätze sind dort seit dem 20. Dezember regelrecht eingebrochen, diese betrugen dort über die Feiertage weniger als 30 Prozent des Umsatzes in einem üblichen Geschäftsjahr vor der Pandemie. 

Erfreut ist der Branchenverband auch, dass der Bundesrat die Quarantäne sowie die Isolation bereits ab morgen von zehn auf fünf Tage verkürzt. „Das hilft unserer Branche, denn viele Mitarbeitenden, auch ohne Symptome, fehlen im Moment in den Betrieben“, sagt Platzer. Doch Unterstützungsmassnahmen wie die Härtefallgelder bleiben unabdingbar, zumal der Bundesrat die bestehenden Massnahmen bis Ende März verlängern will. Die Konsultation dazu läuft bis zum 17. Januar. „Für viele Betriebe wäre das sehr schwierig“, sagt Platzer. 70 Prozent der gastgewerblichen Betriebe arbeiten wegen den anhaltenden Corona-Massnahmen inzwischen nämlich defizitär. Kommt hinzu, dass seit Juli 2021 fast 80 Prozent der Betriebe nicht oder ungenügend entschädigt worden sind. GastroSuisse begrüsst daher, dass das Härtefallprogramm wieder hochgefahren werden soll und der Bund jetzt versucht, die betroffenen Branchen möglichst rasch und national einheitlich zu entschädigen. „Es braucht aber eine unbürokratische und praxistaugliche Lösung, die nicht noch mehr gastgewerbliche Unternehmen von den Härtefallprogrammen ausklammert als die alte Härtefallverordnung“, sagt Platzer.

„Wir hoffen ferner, dass sich die Lage weiter entspannt und dass die Gesellschaft wieder zur Normalität zurückfindet“, sagt Platzer. Viele der rund 230 000 Mitarbeitenden im Gastgewerbe sind nämlich verunsichert. Viele haben die Branche bereits verlassen. Weitere Lohneinbussen können sie nicht mehr auf sich nehmen. „Wir müssen alle gemeinsam einen Weg finden, anders mit der Corona-Situation umzugehen“, sagt Platzer.

 

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GastroSuisse-Präsident Casimir Platzer
Telefon 044 377 53 53, communication(at)gastrosuisse.ch

GastroSuisse ist der Verband für Hotellerie und Restauration in der Schweiz. Die Organisation mit dem Gründungsjahr 1891 setzt sich seit über 125 Jahren für die Interessen der Branche ein. GastroSuisse ist heute der grösste Branchenverband der Schweiz mit gegen 20'000 Mitgliederbetrieben (davon rund 2500 Hotels), organisiert in 26 Kantonalverbänden und vier Fachgruppen.     


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10.1.2022

Weniger Gäste und deutliche Umsatzeinbussen

Die Corona-Massnahmen belasten die gastgewerblichen Betriebe ungebrochen. Fast 70 Prozent arbeiten zurzeit defizitär. Im Gastgewerbe lag der Umsatz 2021 rund 40 Prozent tiefer als in den Jahren vor Corona. Mit der Einführung der Zertifikatspflicht hat sich die Lage für viele erst recht verschärft. Die Branche braucht dringend weitere finanzielle Entschädigungen. Erfreut ist GastroSuisse deshalb, dass der Bundesrat möglichst rasch und national einheitliche Lösungen will.

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„Die wirtschaftliche Lage im Gastgewerbe ist weiterhin ernst“, sagt Casimir Platzer, Präsident von GastroSuisse. Wegen den anhaltenden Corona-Massnahmen arbeiten inzwischen fast 70 Prozent der gastgewerblichen Betriebe defizitär. Auch den Mitarbeitenden macht die Situation je länger desto mehr zu schaffen. Dies ergab eine Befragung bei knapp 1900 Mitgliedern des Branchenverbandes, die in der ersten Januarwoche durchgeführt wurde. Stark zugespitzt hat sich die Lage, nachdem im September 2021 die Zertifikatspflicht eingeführt wurde. Und seit der 2G-Regelung, die im Dezember verordnet wurde, haben vier von fünf Betriebe deutlich weniger Gäste. „Bei vielen Mitgliedern ist der Umsatz denn auch deutlich zurückgegangen“, sagt Platzer. Besonders das Feiertagsgeschäft ging den Bach hinunter. Die gastgewerblichen Betriebe machten nur 53 Prozent Umsatz gegenüber einem üblichen Geschäftsjahr.

Gesamthaft liegen die Umsätze im 2021 rund 40 Prozent tiefer als in den Jahren vor der Pandemie. „Das hat vielen Betrieben stark zugesetzt“, so Platzer. Deshalb waren die verschiedenen Unterstützungsmassnahmen des Bundes wie die Härtefallgelder unabdingbar. Doch diese Entschädigungen waren nicht für die Umsatzverluste ab dem dritten Quartal 2021 vorgesehen. Gut die Hälfte der Betriebe fanden die Entschädigungen bis Juni 2021 ausreichend, aber ab Juli 2021 geben fast 80 Prozent an, ungenügend entschädigt worden zu sein. GastroSuisse begrüsst daher, dass das Härtefallprogramm wieder hochgefahren werden soll und der Bund jetzt versucht, die betroffenen Branchen möglichst rasch und national einheitlich zu entschädigen. Wichtig ist aber, dass die ungedeckten Kosten nicht nur in diesem Jahr, sondern auch rückwirkend bis zum September 2021 entschädigt werden. Entscheidend wird auch die Umsetzung sein. „Es braucht eine praxistaugliche Lösung“, sagt Platzer.

Es bleibt ferner zu hoffen, dass der Bundesrat keine weiteren Verschärfungen beschliesst. Vier von fünf gastgewerbliche Betriebe gehen nämlich davon aus, dass eine Einführung von z. B. 2G+ weitere erhebliche Auswirkungen hätte und einer Branchenschliessung gleichkommt. Bei einer Teilschliessung sehen sich viele Betriebe zudem erst recht in ihrer Existenz bedroht. Eine Teilschliessung des Gastgewerbes macht ohnehin wenig Sinn. Ziel des Bundesrats ist es nämlich, eine Überlastung der Spitäler zu verhindern. Laut Bundesrat sind hierbei diejenigen Bevölkerungsgruppen entscheidend, die weder geimpft noch genesen sind. Beide Gruppen dürfen aufgrund der 2G-Regel aber heute schon weder in einem Restaurant, noch einem Café noch einer Bar einkehren. „Ein Lockdown in unserer Branche würde daher gar keine Wirkung erzielen“, so Platzer.

 

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GastroSuisse-Präsident Casimir Platzer
Telefon 044 377 53 53, communication(at)gastrosuisse.ch

GastroSuisse ist der Verband für Hotellerie und Restauration in der Schweiz. Die Organisation mit dem Gründungsjahr 1891 setzt sich seit über 125 Jahren für die Interessen der Branche ein. GastroSuisse ist heute der grösste Branchenverband der Schweiz mit gegen 20'000 Mitgliederbetrieben (davon rund 2500 Hotels), organisiert in 26 Kantonalverbänden und vier Fachgruppen.     

 

 


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4.1.2022

Viele der 230 000 Mitarbeitenden leiden ebenso

Das Gastgewerbe blickt auf ein schwieriges Corona-Jahr zurück. Die Betriebe sind wieder zunehmend in finanzieller Bedrängnis. Die Mitarbeitenden leiden ebenso unter der Ungewissheit. Weitere Massnahmen wären verheerend. Erfreulich ist, dass der Bundesrat noch keine zusätzlichen Einschränkungen im Gastgewerbe beschlossen hat und auf die Entwicklung der Spitalkapazitäten fokussiert.

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Die 26 Präsidentinnen und Präsidenten der Kantonalverbände von GastroSuisse diskutierten gestern anlässlich einer ausserordentlichen digitalen Präsidentenkonferenz die aktuelle Situation im Gastgewerbe. „Das vergangene Jahr war für die Branche sehr schwierig“, resümiert Casimir Platzer, Präsident von GastroSuisse. Während 31 Wochen und mehr blieben Restaurants, Cafés und Bars in der Pandemie geschlossen. Hoffnung kam im Sommer auf, doch bereits im September beschloss der Bund im Gastgewerbe die Zertifikatspflicht. Zuletzt folgte Ende Jahr 2G – für Clubs und Diskotheken sogar 2G+. „Kaum eine Branche musste so viele Opfer erbringen wie unsere“, sagt Platzer.

Die Branche trotzte der Krise und den vom Bund verordneten Massnahmen mit Leistungsbereitschaft, Innovation und Leidenschaft. Dennoch gingen seit Ausbruch der Krise bereits zehntausende Jobs verloren. Der Fachkräftemangel hat sich verschärft. „Unsere Mitglieder sehen sich wieder zunehmend in ihrer Existenz bedroht“, sagt Platzer. Die Liquidität befindet sich auf einem Tiefpunkt, während die Verschuldung steigt. Die Reserven sind aufgebraucht. Das Weihnachtsgeschäft fiel 2G zum Opfer. Besonders stark betroffen sind auch die aktuell rund 230 000 Mitarbeitenden im Gastgewerbe. Sie mussten während der Krise immer wieder in Kurzarbeit geschickt werden, was zu erheblichen Lohnausfällen führte. „Viele haben die Branche deswegen bereits verlassen“, sagt Platzer.

Verunsicherung bei den Mitarbeitenden im Gastgewerbe kam zudem auf, weil der Bundesrat kurz vor Jahreswechsel verlauten liess, dass er jederzeit weitere Verschärfungen beschliessen könne. Die Präsidentenkonferenz tauschte sich gestern über mögliche Szenarien aus. Der Tenor war klar: „Wir lehnen sowohl einen Lockdown als auch 2G+ ab“, sagt Platzer. „Beides wäre verheerend für unsere Branche.“ GastroSuisse ist daher erleichtert, dass der Bundesrat noch keine weiteren Massnahmen beschlossen hat und vorerst die weitere Entwicklung beobachtet. Zu Recht. Denn die vom Bundesamt für Gesundheit gestern publizierten Zahlen zeigen eine leichte Entspannung auf den Intensivstationen. Selbst Bundesratspräsident Ignazio Cassis sagte gegenüber den Medien, dass die schweizweite Belegung der Intensivstationen mit circa 80 Prozent noch zu managen sei.

Eine Teilschliessung des Gastgewerbes macht ohnehin wenig Sinn. Ziel des Bundesrats ist es nämlich, eine Überlastung der Spitäler zu verhindern. Laut Bundesrat sind hierbei diejenigen Bevölkerungsgruppen entscheidend, die weder geimpft noch genesen sind. Beide Gruppen dürfen aufgrund der 2G-Regel aber weder in einem Restaurant, noch einem Café noch einer Bar einkehren. „Ein Lockdown in unserer Branche würde keine Wirkung erzielen“, so Platzer. Massnahmen müssten in anderen Bereichen wie dem öffentlichen Verkehr getroffen werden. „Sollte es anders kommen, benötigen unsere Mitglieder zwingend weitere finanzielle Unterstützung“, so Platzer. Unerlässlich wäre, dass die Härtefallgelder so schnell wie möglich wieder hochgefahren werden und dass Kurzarbeit zu 100 Prozent entschädigt wird. „Ansonsten kehren noch mehr Mitarbeitende unserer Branche den Rücken zu“, betont Platzer. Weitere Lohneinbussen können sich Mitarbeitende im Gastgewerbe nämlich nicht mehr leisten.

 

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GastroSuisse-Präsident Casimir Platzer
Telefon 044 377 53 53, communication(at)gastrosuisse.ch

GastroSuisse ist der Verband für Hotellerie und Restauration in der Schweiz. Die Organisation mit dem Gründungsjahr 1891 setzt sich seit über 125 Jahren für die Interessen der Branche ein. GastroSuisse ist heute der grösste Branchenverband der Schweiz mit gegen 20'000 Mitgliederbetrieben (davon rund 2500 Hotels), organisiert in 26 Kantonalverbänden und vier Fachgruppen.     



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