Beherbergungsstatistik (HESTA) vom Bundesamt für Statistik (BFS)

Für die Beherbergungsstatistik (HESTA) des BFS werden seit 2005 bei sämtlichen Hotelbetrieben Daten erhoben, um dem Informationsbedarf der Tourismuskreise gerecht zu werden. Für die Branchenorganisationen sowie für regionale Akteure sind diese Daten von grundlegender Bedeutung.

Informationen «Durchschnittliche Einnahmen»

Zu den Pflichtangaben, die im Rahmen der HESTA-Erhebung jeden Monat geliefert werden müssen, gehören auch die durchschnittlichen Einnahmen pro Person und pro Nacht. Sie liefern Anhaltspunkte über die finanzielle Lage der Branche und sind daher für die Tourismusakteure zentral. Insbesondere in dieser für die Hotellerie sehr schwierigen Zeit ist diese Information wichtiger denn je, denn sie liefert solide Zahlen für Verhandlungen mit der Politik.

Wir möchten uns für Ihre Unterstützung bedanken, indem Sie bei der Übermittlung Ihrer monatlichen Daten an die HESTA-Erhebung immer Ihre Durchschnittlichen Einnahmen angeben.

 

Digitale Eingabe der Anzahl Logiernächte

Im ersten Quartal 2020 konnte das Pilotprojekt zur Automatisierung der Übermittlung der Logiernächtezahlen ans Bundesamt für Statistik (BFS) erfolgreich durchgeführt werden. Rund 500 Hotels nutzen die neuen Schnittstellen bereits, dank derer die erforderlichen Daten für die monatliche Logiernächtestatistik automatisiert aus dem PMS gezogen und dem BFS per E-Mail übermittelt werden.

 

Vier gute Gründe, wieso Sie mitmachen sollten!

  1. Abbau von Bürokratie: 
    Sie sparen die Zeit, um die benötigten Daten manuell zusammenzusuchen, in ein Formular einzutragen und ans BFS zu übermitteln. Neue Mitarbeitende wissen zudem rasch, wie die Datenübermittlung vollständig und korrekt erfolgen kann.

  2. Digitalisierung: 
    Die Chancen der digitalen Transformation gilt es sinnvoll zu nutzen. Die PMS-HESTA-Schnittstelle nimmt Ihren Mitarbeitenden einen Teil der Arbeit ab. Die so gewonnene Zeit kann da eingesetzt werden, wo der persönliche Kontakt auch in Zukunft wichtig ist.

  3. Reduktion der Kosten: 
    Dank einer vereinheitlichten Datenübermittlung entstehen weniger Fehler und das BFS kann die Logiernächtedaten effizient verarbeiten. Zudem sind weniger nachträgliche Abklärungen nötig. Da die HESTA als Public-Private-Partnership je hälftig durch die Branche (Verbände, Tourismusorganisationen und Kantone) und den Bund finanziert ist, profitieren auch Sie als Hotel von diesen Einsparungen.

  4. Sicherheit: 
    Alle Daten der HESTA-Erhebung werden in einer Umgebung gespeichert, die den strengen gesetzlichen Anforderungen im Bereich des Datenschutzes entspricht. Persönliche Daten werden unter keinen Umständen an Dritte weitergegeben. Die Schnittstelle erlaubt Dritten keine Einsicht in Ihre Daten.

Folgende PMS bieten bereits eine Lösung an:


Nutzen Sie von nun an die Vorteile der automatisierten Übermittlung Ihrer Logiernächtezahlen an das Bundesamt für Statistik. Wenden Sie sich an Ihren PMS-Anbieter, um herauszufinden, wie auch Sie von dieser neuen Funktionalität profitieren können.

Bei Fragen zu diesen Themen oder zur Erhebung im Allgemeinen steht Ihnen das BFS unter 058 461 12 55 oder per E-Mail unter hotelstatistik(at)bfs.admin.ch zur Verfügung.

Wir freuen uns, wenn wir die Automatisierung der HESTA-Übermittlung breit in der Branche verankern können.

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