Position zur Corona-Politik des Bundesrats

Stand 1. Juli 2021

Die epidemiologische Lage in der Schweiz hat sich in den letzten Monaten stark verbessert. Der Bundesrat möchte nun verhindern, dass in den Herbst- und Wintermonaten die Fallzahlen wieder steigen.

GastroSuisse begrüsst, dass der Bundesrat sich Gedanken zur weiteren Entwicklung der epidemiologischen Lage macht und sich schon jetzt auf verschiedene Szenarien im Herbst und Winter vorbereitet. Die Impf-, Test- und Contact-Tracing-Strategie des Bundes trägt dazu bei, dass sich das gesellschaftliche Leben weiter normalisiert.

GastroSuisse hofft und erwartet denn auch, dass die vorbereitenden Massnahmen, die der Bundesrat jetzt trifft, einen erneuten Lockdown verhindern. Bund und Kantone müssen jetzt aber auch alles daran setzen, damit bei einem allfälligen erneuten Anstieg im Herbst genügend IPS-Betten und Personal vorhanden sind.

GastroSuisse fordert zudem, dass der Bundesrat bei künftigen Entscheiden nicht nur epidemiologische Richtwerte berücksichtigt, sondern auch wirtschaftliche und gesellschaftliche Aspekte abbildet.

GastroSuisse erwartet ebenso, dass der Bundesrat bei den PCR-Tests künftig die Quantifizierung der Proben begrenzt. Diese Tests sind ansonsten nicht zuverlässig. Es ist international anerkannt, dass zu hohe Ct-Werte viele falsch oder irrelevant Positive ergeben und in vielen Ländern wurden die Ct-Werte auch schon gedeckelt, was zu deutlich tieferen Fallzahlen führt und genauere Prognosen zur Folge hat.

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