Medienmitteilungen 2017

GastroSuisse sagt NEIN zu „No Billag“
Den Tourismusgebieten in den Berg- und Randregionen sowie den Sprachminderheiten droht bei Radio und Fernsehen ein verheerender Kahlschlag durch die Initiative. Statt Kosten einzusparen, müssten die Hotels und Restaurants noch tiefer in die Tasche greifen, um ihren Gästen Sport- und Unterhaltungsprogramme aus dem teuren ausländischen Pay-TV zu zeigen. GastroSuisse spricht sich deshalb gegen die Initiative „No Billag“ aus und hat für die Abstimmung am 4. März 2018 die Nein-Parole gefasst.

Verwaltung ist jetzt in der Pflicht
GastroSuisse zeigt sich enttäuscht, dass in den Umsetzungs-Verordnungen zur „Masseneinwanderungsinitiative“ wichtige Forderungen im Vernehmlassungsverfahren und die Empfehlungen der SPK-N nicht aufgenommen wurden. Die Umsetzung des Bürokratiemonsters wird gerade die personalintensiven Branchen wie das Gastgewerbe einiges kosten. Umso wichtiger ist es, dass die RAV die klare Anweisung erhalten, eklatante Mängel bei der praktischen Umsetzung bis Juli zu beseitigen.

Einreichung der «Fair-Preis-Initiative»
Die eidgenössische Volksinitiative «Stop der Hochpreisinsel – für faire Preise (Fair-Preis-Initiative)» wurde am 12. Dezember 2017 mit 107’908 beglaubigten Unterschriften eingereicht. Die Volksinitiative schafft die Grundlage für wirksame gesetzliche Massnahmen gegen missbräuchliche Schweiz-Zuschläge.

ICOMOS vergibt die Auszeichnungen ins Engadin und ins Wallis
Das „Hotel Piz Linard“ in Lavin wird historisches Hotel und das „Wirtshaus Godswärgjistubu“ in Albinen historisches Restaurant des Jahres 2018.

Überfällige Anpassung der Tourismuspolitik an das Digitalisierungszeitalter
Die Tourismusbranche begrüsst den vom Bundesrat verabschiedeten Bericht über die überarbeitete Tourismusstrategie. Er passt damit seine Tourismuspolitik an die drängenden Herausforderungen der Branche an.

ICOMOS Suisse Auszeichnung «Das historische Hotel/Restaurant der Schweiz 2018»
Zum 22. Mal in Folge vergibt ICOMOS Suisse die Auszeichnung «Das historische Restaurant/Hotel des Jahres» an Betriebe, die den hohen denkmalpflegerischen und restauratorischen Ansprüchen der Jury genügen.

Weg frei für nachhaltige Lösung
Nach dem heutigen NEIN zur Vorlage „Altersvorsorge 2020“ fordert GastroSuisse eine nachhaltige Sicherung des wichtigsten Sozialsystems.
GastroSuisse begrüsst die Ablehnung der „Altersvorsorge 2020“. Diese Chance muss nun unbedingt ergriffen werden, um die Finanzierungslücke rasch und nachhaltig zu schliessen.

Das parlamentarische Verbot von Knebelverträgen schafft zusätzliche unternehmerische Freiheit für die Hotellerie
Wie zuvor der Ständerat hat jetzt auch der Nationalrat die Motion «Verbot von Knebelverträgen der Online-Buchungsplattformen gegen die Hotellerie» angenommen. Die Tourismusbranche ist erfreut über diesen Entscheid und fordert den Bundesrat auf, rasch einen entsprechenden Gesetzesvorschlag zu erarbeiten. Es ist wichtig, den Standortnachteil der Schweiz gegenüber den Hauptmitbewerbern schnell zu beseitigen und die unternehmerische Freiheit zu gewährleisten.

Zukunftsträger: Die besten Lehrmeister des Jahres im Rampenlicht
Am Montagabend, 4. September, sind im Zürcher Kaufleuten die besten Lehrmeister der Lebensmittelbranche geehrt worden. Bereits zum siebten Mal haben die Fachzeitung GastroJournal und die Bischofszell Nahrungsmittel AG den Titel „Zukunftsträger 2017 - Lehrmeister des Jahres“ verliehen. Die besten Ausbildner in den Kategorien Koch, Bäcker-Konditor-Confiseur, Fleisch- sowie Restaurationsfach erhielten zusätzlich zur Auszeichnung ein mit je 10‘000 CHF dotiertes Preisgeld.

Ausführungsbestimmungen zur Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative

Grosse Anpassung: Das Vernehmlassungsverfahren zur Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative ist in der Schlussphase. Insbesondere personalintensive Branchen sind auf eine rasche und flexible Rekrutierung von Mitarbeitern angewiesen. Die in die Vernehmlassung geschickten Verordnungen zur Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative sehen hingegen realitätsfremde Bestimmungen vor. Sie bürden der Wirtschaft, aber auch den Arbeitsvermittlungsämtern einen bürokratischen Zusatzaufwand auf, der in keinem vernünftigen Verhältnis zum Nutzen steht. So ist nicht einzusehen, wieso die ganze Prozedur auch dann in Gang gesetzt werden muss, wenn eine freie Stelle ohnehin mit einem Inländer besetzt wird.

WAK-N stärkt die unternehmerische Freiheit und Wettbewerbsfähigkeit der Hotellerie
Die Kommission für Wirtschaft und Abgaben des Nationalrats stärkt die unternehmerische Freiheit und Wettbewerbsfähigkeit der Hotellerie. An ihrer gestrigen Sitzung hat die Kommission für Wirtschaft und Abgaben des Nationalrats (WAK-N) die Motion Bischof «Verbot von Knebelverträgen der Online-Buchungsplattformen gegen die Hotellerie» angenommen. Damit folgt sie dem Ständerat und setzt ein Zeichen für die unternehmerische Freiheit und internationale Wettbewerbsfähigkeit der Schweizer Hotellerie. hotelleriesuisse und GastroSuisse fordern den Nationalrat auf, der Empfehlung der WAK-N zu folgen.

Gastro-Unternehmerausbildung fördert die Entwicklung der Branche
Die Ausbildung für Gastro-Unternehmerinnen und -unternehmer, welche GastroSuisse seit über 20 Jahren anbietet, fördert die Dynamik und Innovation im Gastgewerbe. Absolventen der dreistufigen, berufsbegleitenden Ausbildung werden unter anderem dabei unterstützt, neue Betriebskonzepte umzusetzen oder die Nachfolge eines bestehenden Unternehmens anzutreten. Eine Tour durch die Schweiz auf der Spur von ehemaligen Teilnehmenden der Gastro-Unternehmerausbildung zeigt den Facettenreichtum der Branche und erfolgreiche Umsetzungsbeispiele.

Abschaffung des Verbotes von Alkoholausschank auf Autobahn-Raststätten

Nach dem Bundesrat hat heute auch der Nationalrat dem Vorstoss der Verkehrskommission (KVF-N) zugestimmt. GastroSuisse ist ebenfalls für die Abschaffung des Verbotes von Alkoholausschank auf Autobahn-Raststätten. Der Ständerat ist nun gefordert, die sinnlose Regulierung definitiv abzuschaffen.

 

 

Energiegesetz belastet das Gastgewerbe zusätzlich

GastroSuisse bedauert die Annahme des Energiegesetzes. Dieses bringt Mehrkosten und zusätzliche Auflagen für die gastgewerblichen Betriebe und gefährdet zudem die sichere Stromversorgung.

 

126. Delegiertenversammlung von GastroSuisse

Das Schweizer Gastgewerbe traf sich in Schaffhausen. Am 16. Mai trafen sich über 230 Gastronomen und Hoteliers in Schaffhausen zur 126. ordentlichen Delegiertenversammlung von GastroSuisse. Angesichts des herrschenden Einkaufs- und Gastronomie-Tourismus konnte der Tagungsort mit seiner Grenzlage passender kaum sein. Die Wahrung der Wettbewerbsfähigkeit der Branche und der Kampf für bessere Rahmenbedingungen sowie Anpassungen der Verbandsstatuten standen inhaltlich im Zentrum der alljährlich grössten Tagung der nationalen Branchenorganisation für Hotellerie und Restauration.

 

Zukunftsträger – Die besten Lehrmeisterinnen und Lehrmeister des Jahres sind nominiert

Zum siebten Mal haben das GastroJournal und die Bischofszell Nahrungsmittel AG Lernende in der Lebensmittelbranche aufgerufen, ihre Lehrmeisterinnen und Lehrmeister für den Titel „Zukunftsträger - Lehrmeister des Jahres“ anzumelden. Mit dem Titel wird besonderes Engagement in der handwerklichen Berufsbildung geehrt. Zahlreiche Anmeldungen gingen ein. Jetzt hat die Jury die Nominierten bestimmt. Vergeben wird der Preis in den Kategorien Koch, Restaurationsfachmann/-frau, Bäcker-Konditor-Confiseur sowie Fleischfachmann/-frau. Pro Kategorie ist er mit 10‘000 CHF dotiert.

 

Jahresmedienkonferenz: Umbruch bringt Herausforderungen – und neue Chancen

Aufgrund der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen steht das Gastgewerbe in der Schweiz vor Herausforderungen. Ein immenser Kostendruck, die anhaltende Frankenstärke und Wettbewerbsverzerrungen prägen das schwierige Umfeld. Demgegenüber verlagert sich der Markt zunehmend in neue Formate und Kanäle. Begünstigt durch den technologischen Fortschritt, öffnen sich der Branche damit auch Chancen. Wie sich das Gastgewerbe mit der Digitalisierung und aktuellen Konsumtrends wie Food Delivery auseinandersetzt, legte der Branchenverband GastroSuisse an seiner Jahresmedienkonferenz am 27. April 2017 in Bern dar.

 

GastroSuisse engagiert sich im überparteilichen Komitee gegen das Energiegesetz

3'200 Franken mehr bezahlen und erst noch kalt duschen? Nein Danke! Am 21. Mai 2017 stimmen wir über das neue Energiegesetz ab. Das überparteiliche Komitee gegen das Energiegesetz hat heute die Kampagne und Beweggründe für ein NEIN vor den Medien in Bern vorgestellt. Dieses Gesetz führt zu 3'200 Franken Mehrkosten für einen vierköpfigen Haushalt - pro Jahr. Der Energieverbrauch von uns allen ist praktisch zu halbieren. Das trifft nebst Mehrkosten jede und jeden im Alltag über immer neue Verbote und staatlichen Zwang zur Einschränkung. Auf den Punkt gebracht: 3‘200 Franken mehr bezahlen und erst noch kalt duschen? Nein Danke.

 

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