Medienmitteilungen 2021

Schaden und Nutzen stehen in keinem Verhältnis

Der heutige Entscheid des Bundesrats ist für das Gastgewerbe ein Schlag ins Gesicht. Dass ab dem 22. März – wenn überhaupt – erst die Terrassen geöffnet werden können, ist keine
praxistaugliche Lösung. Der Entscheid ist absolut unverhältnismässig und verstärkt den kontinuierlichen Stellenabbau im Gastgewerbe. Hinzu kommen zeitverzögerte Folgeeffekte für Zulieferer und das gesamte Gewerbe. Der Schaden ist immens.

Das Gastgewerbe wird zu Unrecht benachteiligt

Restaurants sollen sich bis mindestens 1. April gedulden, wobei man dann vorerst nur  im Aussenbereich Gäste bewirtet darf. Die Vorschläge des Bundesrates treffen das Gastgewerbe erneut hart. GastroSuisse ist enttäuscht. Es gibt keinen Grund, weshalb Restaurants zu bleiben müssen. Dass es im Gastgewerbe Anfang März keine Lockerungen geben soll, ist fatal. Noch haben es die Kantone in den Händen, vernünftige Lockerungen vorzuschlagen.

Neue Gesamtleitung für die Hotelfachschulen

Susanne Welle übernimmt am 1. März 2021 die Leitung der Hotelfachschule Belvoirpark HF, die zum Branchenverband GastroSuisse gehört. Der Verband stellt damit seine beiden Hotelfachschulen in Zürich und Genf unter eine operative Gesamtleitung.

Ausbleibende Mietzinsreduktionen führen zu hohen Leerständen
Zum steigenden Gastro-Angebot auf der Immobilienplattform ImmoScout24

Auf dem Immobilienmarkt sind deutlich mehr Gastro-Immobilien ausgeschrieben. Die Daten deuten auf eine Schliessungswelle seit November 2020 hin. Es drohen lange Leerstände.  

Sofortige Entschädigungen und Exit-Strategie gefordert

Lockdown statt Hochsaison. Das ist die Situation, in der sich der Schweizer Tourismus trotz schneereichem Winter befindet. Im Rahmen des 4. Tourismusgipfels forderten die Branchenvertreter daher in erster Linie Schnelligkeit – sowohl in Bezug auf die so wichtige Auszahlung der Härtefallhilfen als auch auf eine koordinierte Test- und Impfstrategie. Ausserdem ist die Branche auf Planungssicherheit angewiesen und fordert eine klare Exit-Strategie ab März 2021.

Der Bundesrat hat den Hilferuf ernst genommen

Der Bundesrat hat heute beschlossen, dass die Restaurants bis Ende Februar geschlossen bleiben. Im Gastgewerbe verschärft sich die Situation dadurch. Allerdings hat der Bundesrat entscheidende Lockerungen bei der Härtefall-Regelung und höhere A-fonds-perdu-Beiträge beschlossen. GastroSuisse sieht darin ein Zeichen, dass der Bundesrat den Ernst der Lage erkannt hat.

Der Bundesrat entscheidet über dritte Kündigungswelle
Bis Ende März wird die Hälfte aller Betriebe im Gastgewerbe eingehen, wenn sie jetzt keine sofortigen finanziellen Entschädigungen erhalten. Das zeigt eine aktuelle Umfrage bei den Mitgliedern von GastroSuisse. Es liegt nun am Bundesrat, am Mittwoch einen flächendeckenden Kahlschlag und somit eine dritte Kündigungswelle im Gastgewerbe zu verhindern.

GastroSuisse distanziert sich von „Wir-machen-auf“

Seit dieser Woche ruft eine Gruppe landesübergreifend zu zivilem Ungehorsam auf. Die Initiative „Wir-machen-auf“ agiert anonym und formiert immer mehr Gewerbetreibende. GastroSuisse distanziert sich von dieser Aktion und hat damit auch nichts zu tun.

45 neue Bier-Sommeliers engagieren sich für die Biervielfalt

Am 6. Januar 2021 konnten 45 erfolgreiche Absolventen des Spezialistenseminars "Der Schweizer Bier-Sommelier® – Bier entdecken, verkosten und erfolgreich verkaufen" ihre verdienten Zertifikate entgegennehmen. Die frisch zertifizierten Bier-Sommeliers sind nun bereit, das angeeignete Wissen rund um das Bier richtig einzusetzen und als Botschafter weiterzugeben. Zwei Seminare wurden in der Deutschschweiz und ein Seminar in der Romandie durchgeführt.

Schlimmer Entscheid, Bundesrat hat den Ernst der Lage noch nicht erkannt

Der Bundesrat hat heute mitgeteilt, dass der Lockdown der Restaurants bis Ende Februar verlängert werden soll. Ob und inwieweit er die Branche dafür entschädigen will, bleibt weiter unsicher. Für das Gastgewerbe ist das eine Katastrophe. GastroSuisse schlägt Alarm: Ohne sofortige finanzielle Entschädigungen geht die Branche zugrunde.

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