Fair-Preis-Initiative

GastroSuisse ist Mit-Initiantin der Fair-Preis-Initiative

Die Initiative „Stop der Hochpreisinsel – für faire Preise“ wurde am 20. September 2016 lanciert. Nun gilt es, bis zum 20. März 2018 über 100‘000 Unterschriften zu sammeln.

Worum geht es bei der Fair-Preis-Initiative?

Viele importierte Produkte kosten in der Schweiz viel mehr als im Ausland. Die Zeche bezahlen Konsumenten und KMU. Es sind allerdings nur in geringem Mass die höheren Schweizer Lohn-, Infrastruktur- oder Mietkosten, welche die höheren Endverkaufspreise in der Schweiz verursachen. Vielmehr sind es die ungerechtfertigten Schweiz-Zuschläge, welche die Unternehmen im Wettbewerb schwächen und die Hochpreisinsel Schweiz zementieren. Internationale Konzerne schöpfen die schweizweite Kaufkraft gezielt ab und halten die Preise künstlich hoch.

Hier setzt die Fair-Preis-Initiative (FPI) an: Sie sagt den überhöhten Importpreisen den Kampf an und sorgt für Beschaffungsfreiheit im In- und Ausland. Die Initiative schafft somit faire Preise, bekämpft den Einkaufstourismus und stärkt dadurch den Standort Schweiz.

Warum ist die Fair-Preis-Initiative für das Gastgewerbe wichtig?

Auch Restaurations- und Hotelleriebetriebe sind von Schweiz-Zuschlägen betroffen. Für den Kauf von identischen Produkten muss in der Schweiz oft tiefer ins Portemonnaie gegriffen werden als im angrenzenden Ausland. So kostet beispielsweise der gleiche Kochherd in der Schweiz 1‘200 Franken mehr als in Deutschland.

Zudem werden die Gäste bei ihrem anderweitigen Konsum mit überhöhten Preisen belastet, wie beispielsweise bei ihren Einkäufen im Detailhandel. Die Fair-Preis-Initiative schafft faire Konsumentenpreise. Sinken die Preise im Inland, steigt die Kaufkraft und die Konsumenten kaufen wieder vermehrt in der Schweiz ein. Dadurch verliert der Einkaufstourismus an Bedeutung. Dies kommt dem Gastgewerbe zugute: Einerseits wird somit auch der Gastronomietourismus ennet der Grenze reduziert. Andererseits bleibt den Gästen mit der erhöhten Kaufkraft auch wieder mehr Geld im Portemonnaie, um im Restaurant zu konsumieren.

Wer steckt hinter der Fair-Preis-Initiative?

Die Initiative wurde von einem breit abgestützten Komitee aller Couleur lanciert. Der dafür gegründete Verein „Stop der Hochpreisinsel – für faire Preise“ wird von Casimir Platzer, Präsident GastroSuisse, Oliver Müller, Direktor Swissmechanic und Prisca Birrer-Heimo, Präsidentin Stiftung SKS präsidiert. Mehr Informationen über den Verein finden Sie hier.

Wie kann ich mich für die Fair-Preis-Initiative engagieren?

  • Unterscheiben Sie die Fair-Preis-Initiative noch heute! Unterschriftenbögen können als PDF heruntergeladen oder kostenlos bestellt werden. Oder unterschreiben Sie auf wecollect.
  • Bestellen Sie sich weiteres FPI-Material. Beispielsweise können Sie einen Tischsteller in Ihrem Betrieb aufstellen oder ein Poster aufhängen.
  • Liken und sharen Sie die Fair-Preis-Initiative auf Facebook.
  • Werben Sie in Ihrem Umfeld und bei Ihren Gästen für die Fair-Preis-Initiative.
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