Aussenwirtschaft

Die Schweiz ist als kleine Volkswirtschaft auf den Zugang zu ausländischen Märkten angewiesen

Der Handel mit dem Ausland ist ein Erfolgsfaktor unserer Wirtschaft. So verdient die Schweiz jeden zweiten Franken im Ausland. Vor allem die Europäische Union ist als Handelspartner von grosser Bedeutung für die Schweizer Wirtschaft. Im Jahr 2016 exportierte die Schweiz mehr als die Hälfte ihrer Exporte in die EU. Waren aus der EU stellten sogar mehr als zwei Drittel der Gesamtimporte dar (Quelle: Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten). Deshalb sind die bilateralen Verträge mit der Europäischen Union und der freie Handel unerlässlich für den Wohlstand der Schweiz.

Eine offene Aussenwirtschaft und gute bilaterale Beziehungen mit der EU stärken auch die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für das Gastgewerbe. Der freie Handel ermöglicht den Zugang zu ausländischen Produkten und erhöht die preisliche Wettbewerbsfähigkeit der gastgewerblichen Betriebe. Zudem ist die Beherbergungswirtschaft eine Exportbranche. Denn eine Mehrheit der Übernachtungen wird von ausländischen Gästen gebucht. Die Tourismusbranche stellt sogar eine der wichtigsten Exportbranchen der Schweiz dar. Aus diesen Gründen befürwortet GastroSuisse den freien Handel und den Abbau von Handelshemmnissen. Ausserdem steht der Verband hinter den bilateralen Verträgen mit der Europäischen Union.

Fair-Preis-Initiative
GastroSuisse hat zusammen mit einer breiten Allianz die Volksinitiative "Stop der Hochpreisinsel – für faire Preise (Fair-Preis-Initiative)" lanciert. Die Initiative möchte die ungerechtfertigten Schweiz-Zuschläge, die von ausländischen Unternehmen verlangt werden, bekämpfen. Diese Schweiz-Zuschläge führen zu überhöhten Importpreisen für Schweizer Konsumenten und Produzenten, schränken die Beschaffungsfreiheit ein und behindern den Wettbewerb.

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