Mobilität und Raumentwicklung

GastroSuisse setzt sich ein für eine vielseitige Verkehrsanbindung in allen Regionen

GastroSuisse befürwortet ein vielfältiges Mobilitätsangebot und eine Gleichbehandlung aller Verkehrsmittel.:  Dem privaten und öffentlichen, dem Land- und Luftverkehr sowie den nationalen und internationalen Verkehrsanbindungen ist gleich viel Bedeutung zu schenken. Zudem soll der Verkehrsteilnehmende frei wählen können. Die Hotel- und Restaurationsbetriebe ihrerseits sind auf eine einwandfreies, vielseitiges und qualitativ hochstehendes Verkehrssystem angewiesen, damit die Gäste und Touristen ihren Betrieb erreichen. GastroSuisse unterstützt eine fortschrittliche Verkehrspolitik, welche ein effektives, effizientes und vielfältiges Gesamtverkehrssystem verfolgt. Dabei ist auf die Eigenwirtschaftlichkeit sowie auf eine nachhaltige und langfristige Investition zu achten.
 

Raumentwicklung: Für den Erhalt einer intakten, möglichst wenig zersiedelten Landschaft 

Für das Gastgewerbe sind die identitätsstiftenden, landschaftlichen Qualitäten sowie eine nachhaltige Raumentwicklung von grosser Bedeutung. Dabei sind aber die Interessen der Hotellerie und Restauration zu berücksichtigen. Der lang bekannte Konflikt zwischen Ausgang und Ruhebedürfnis wird von der schwierigen Koexistenz von Wohnen und Kultur ausgelöst. GastroSuisse setzt sich durch die Information und Sensibilisierung der Gäste für gegenseitigen Respekt und Toleranz ein.

Exkurs Zweitwohnungsgesetz
Die Branche sieht den Wert einer erholenden Landschaft für die Bevölkerung und hat sich für eine branchenfreundliche Umsetzung der Zweitwohnunginitiative eingesetzt. Im Januar 2016 ist das Zweitwohnungsgesetz in Kraft getreten. Nach diesem  dürfen maximal 50 % der Hotelflächen in Zweitwohnungen verwandelt werden.

Die Motion von Ständerat Beat Rieder forderte, dass unrentablen Hotels eine 100 % Umnutzung in Zweitwohnungen ermöglicht wird. Denn in vielen Bergdörfern ist es die Möglichkeit, um Hotelruinen zu vermeiden. In der Frühjahrssession 2017 wurde die Motion vom Ständerat abgelehnt. Das Gesetz sieht nach vier Jahren nach Inkrafttreten eine umfassende Evaluation vor. GastroSuisse fordert, dass das Zweitwohnungsgesetz dann auf den Prüfstand gestellt wird.

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