Raumentwicklung

GastroSuisse spricht sich klar für die Erhaltung einer intakten, möglichst wenig zersiedelten Landschaft aus.

Für das Gastgewerbe sind die identitätsstiftende, landschaftliche Qualitäten sowie eine nachhaltige Raumentwicklung von grosser Bedeutung. Dabei sind aber die Interessen der Hotellerie und Restauration zu berücksichtigen. Der lang bekannte Konflikt zwischen Ausgang und Ruhebedürfnis wird von der schwierigen Koexistenz von Wohnen und Kultur ausgelöst. GastroSuisse setzt sich durch die Information und Sensibilisierung der Gäste für gegenseitigen Respekt und Toleranz ein.

Exkurs Zweitwohnungsgesetz

Das im Januar 2016 in Kraft getretene Zweitwohnungsgesetz tangiert das Gastgewerbe:

GastroSuisse erkennt und respektiert der Wille der Bevölkerung. Die Branche sieht den Wert einer erholenden Landschaft für die Bevölkerung und hat sich für eine branchenfreundliche Umsetzung der Initiative eingesetzt. Nach dem Zweitwohnungsgesetz dürfen maximal 50 % der Hotelflächen in Zweitwohnungen verwandelt werden.

Die Motion von Ständerat Beat Rieder forderte, dass unrentablen Hotels eine 100 % Umnutzung in Zweitwohnungen ermöglicht wird. Denn in vielen Bergdörfern ist es die Möglichkeit, um Hotelruinen zu vermeiden. In der Frühjahrssession 2017 wurde die Motion vom Ständerat abgelehnt. Das Gesetz sieht nach vier Jahren nach Inkrafttreten eine umfassende Evaluation vor. GastroSuisse fordert, dass das Zweitwohnungsgesetz dann auf den Prüfstand gestellt wird.

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