Medienmitteilungen 2021

Zertifikatspflicht trifft das Gastgewerbe hart

Die allermeisten gastgewerblichen Betriebe verzeichnen Umsatzeinbussen infolge der Zertifikatspflicht. Die Mitglieder von GastroSuisse erwarten, dass sich die Geschäftslage weiter verschlechtern wird. Grosse Sorgen bereiten den Unternehmen die sinkenden Temperaturen, die Stornierungswelle und die aufgebrauchten Reserven.  

GastroSuisse warnt vor falschen Erwartungen

GastroSuisse beschliesst Stimmfreigabe zum Referendum gegen die Änderungen am Covid-19-Gesetz. Ein Nein zu den Gesetzesänderungen würde die Covid-Zertifikatspflicht im Gastgewerbe nicht umgehend aufheben. Zurzeit kann niemand vorhersagen, wie sich ein Ja bzw. ein Nein an der Urne auf die Branche auswirken wird.

Kostenpflichtige Tests belasten Gastgewerbe zusätzlich

Der Bundesrat hat beschlossen, dass Corona-Tests ab 11. Oktober etwas kosten. GastroSuisse bedauert diesen Entscheid. Vielen Menschen bleibt damit der Zugang zur Gastronomie verwehrt. Zudem verschärft dies die Situation im Gastgewerbe, da viele Betriebe wegen der Zertifikatspflicht bereits jetzt weniger Gäste und deutliche Umsatzrückgänge haben.

Historisches Hotel/Restaurant des Jahres 2022 - Die nominierten Betriebe

Die Nominierten für die Auszeichnung zum «historischen Hotel» und zum «historischen Restaurant» für das Jahr 2022 sind bekannt. Die sechs Titelanwärter stammen aus unterschiedlichen Landesteilen und verkörpern ganz unterschiedliche Konzepte der Beherbergung und der Gastronomie. Die nominierten Hotels und Restaurants leisten dank ihren gastgewerblichen Aktivitäten einen wichtigen Beitrag zur Pflege historischer Bausubstanz und zum Erhalt von touristischen Zeitzeugen. Die Bekanntgabe der Auszeichnung findet am Montag, 22. November 2021 statt.

Bund muss Ausstiegsszenario festlegen

An der heutigen Präsidentenkonferenz von GastroSuisse in Bern bezog der Verband Stellung zur aktuellen Corona-Situation. Der Verband unterstützt die Betriebe bei der Umsetzung der Zertifikatspflicht. Er fordert aber, dass die zu erwartenden zusätzlichen Umsatzrückgänge im Gastgewerbe entschädigt werden. Die Präsidentenkonferenz verlangt zudem, dass der Bund umgehend ein Corona-Ausstiegsszenario definiert.

Bretterhotel gewinnt Hotel Innovations-Award

Bereits zum 5. Mal wurde heute im Rahmen des Hotel Innovations-Tags von GastroSuisse der Hotel Innovations-Award an ein visionäres Hotelkonzept verliehen. Zum Gewinner gekürt wurde das Projekt „Bretterhotel“ in Hofstetten bei Brienz. Mehrere Top-Referenten zeigten zudem auf, wie der schwierige Akt des Wandels gelingen kann.

Die Belvoirpark Hotelfachschule Zürich feiert die 169. Diplomfeier in der Kirche St. Peter

Die Belvoirpark Hotelfachschule HF in Zürich hat am vergangenen Samstag, 11. September 2021, die erfolgreichen Absolventen des Jahrganges 2021 in feierlichem Rahmen gewürdigt. Im Beisein von Eltern und Angehörigen der Studierenden, den Lehrpersonen, der Geschäftsleitung und Direktorin Susanne Welle wurden 54 Diplomand*innen in feierlicher Stimmung gewürdigt und in ihren nächsten Karriereschritt verabschiedet.

Zertifikatspflicht hat weitreichende Folgen

Ab Montag wird das Covid-Zertifikat auch aufs Gastgewerbe ausgeweitet. GastroSuisse bedauert den heutigen Entscheid des Bundesrats. Diese Massnahme ist nur schwer nachvollziehbar, da sich die Dynamik der Pandemie in den letzten Tagen wieder abgeschwächt hat. Viele Betriebe werden nun zusätzliche massive Umsatzeinbussen haben. GastroSuisse fordert, dass der Bund dafür aufkommt.

„Zukunftsträger 2021 – Berufsbildner des Jahres“: die Gewinner

Am Montagabend wurden im Zürcher Kaufleuten die besten Berufsbildner der Lebensmittelbranche ausgezeichnet. Bereits zum 10. Mal haben GastroSuisse und Swiss Gastro Solutions den Titel „Zukunftsträger – Berufsbildner des Jahres“ verliehen. Die Auszeichnung wird in den Kategorien Koch/Köchin, Bäcker/in-Konditor/in-Confiseur/in, Restaurationsfachmann/-frau und Fleischfachmann/-frau verliehen. Vorgeschlagen wurden die Berufsbildner von ihren Lernenden. Pro Kategorie ist die Auszeichnung mit einem Preisgeld von SFr. 10‘000.- dotiert. Der Gewinn kommt den Betrieben zugute.

Ohne Entschädigungen wären Einschränkungen nicht tragbar

Die Situation im Gastgewerbe ist angespannter als noch vor einem Jahr. Die Liquidität hat sich über den Sommer hinweg verschlechtert. Die Reserven sind aufgebraucht. Gleichzeitig erwarten die Betriebe hohe Umsatzeinbussen bei weiteren Einschränkungen. Die Härtefall-Entschädigungen haben die Branche kurzzeitig, aber nicht nachhaltig entlastet.

Bund muss Umsatzeinbusse entschädigen

Das Covid-Zertifikat wird noch nicht aufs Gastgewerbe ausgeweitet. Der Bundesrat will zuwarten und die Zertifikatspflicht erst einführen, wenn eine Überlastung des Gesundheitswesens vorliegt. GastroSuisse ist vorerst zufrieden und lehnt die Zertifikatspflicht für Restaurants und Cafés weiterhin ab. Es sind Alternativen zu prüfen, bevor Bund und Kantone solch einschneidende Massnahmen ergreifen.

Hochgenuss: Gipfeltreffen für Gastronomie und Genusshandwerk

Am Montag wurde der Hochgenuss‘21, die alljährliche Tagung zur Schweizer Kulinarik  von GastroSuisse, eröffnet. Auf dem Programm stehen, passend zum Thema Raritäten. Originale. Und weitere Kostbarkeiten, eine Vielzahl an Degustationen, Präsentationen und Referaten von bekannten Namen aus der Branche. Der Anlass mit 75 Teilnehmern aus der Gastronomie findet noch bis Dienstag in der Kartause Ittingen in Warth statt.

Vier Konzepte im Finale des 5. Hotel Innovations-Award

Bereits zum 5. Mal verleihen GastroSuisse und die Schweizerische Gesellschaft für Hotelkredit im Rahmen des Hotel Innovation-Tages (www.hotelinnovation-gastrosuisse.ch) einem visionären Hotelkonzept den Hotel Innovations-Award. Die hochkarätig besetzte Jury durfte erneut aus über 20 spannenden Bewerbungen die diesjährigen Finalisten auswählen. Der Gewinner oder die Gewinnerin wird anlässlich des Hotel Innovations-Tages am 20. September im The Circle am Zürich-Flughafen verkündet. Dem Sieger oder der Siegerin winkt ein Coaching zur Realisierung ihres Konzepts im Wert von CHF 15‘000.-.

Es droht die Spaltung der Gesellschaft

Einige Kantone wollen, dass das Covid-Zertifikat auch im Gastgewerbe zur Pflicht wird. Der Bundesrat preschte an seiner heutigen Medienkonferenz in dieselbe Richtung. GastroSuisse wehrt sich dagegen und sieht dieser Entwicklung mit grosser Sorge entgegen. Eine Zertifikatspflicht diskriminiert und spaltet die Gesellschaft. Kommt hinzu, dass dadurch die Gastronomie massive Umsatzeinbussen erleidet. Es sind Alternativen zu prüfen, bevor Bund und Kantone verfassungswidrige Massnahmen ergreifen.

Wir müssen wieder zur Normalität zurück

Der Bundesrat zögert damit, Richtung Normalisierung zu gehen. Er will weiter abwarten. Erfreulich ist aber, dass der Bundesrat bei seinen Entscheidungen künftig die Auslastung des Gesundheitswesens stärker gewichten möchte. Bund und Kantone müssen jetzt aber alles daran setzen, damit bei einem allfälligen erneuten Anstieg im Herbst genügend IPS-Betten und Personal vorhanden sind. 

Die Belvoirpark Hotelfachschule zelebriert die Diplomfeier ihrer Absolventen

Die Belvoirpark Hotelfachschule HF in Zürich hat am vergangenen Samstag, 10. Juli 2021, die erfolgreichen Absolventen des vergangenen Jahrganges 2020 gefeiert. Die Diplomfeier der 46 Studierenden fand Corona-bedingt erst in diesem Sommer statt. Drei Studierende konnten hierbei ein «Diplom mit Auszeichnung» erzielen.

Höchst erfreulich: Der Bundesrat hat die Anliegen der Branche gehört

Die Situation ist vergleichbar zum Vorjahr, aber dank dem guten Impffortschritt ist die Ausgangslage sogar besser. Es ist somit höchst erfreulich, dass der Bundesrat heute beschlossen hat, die Massnahmen im Gastgewerbe stark zu lockern, ähnlich wie im letzten Sommer, und das bereits ab Samstag, 26. Juni. Im Aussenbereich gibt es abgesehen vom Abstand zwischen den Gästegruppen keine Einschränkungen mehr. Im Innenbereich sind nun auch grössere Gästegruppen möglich. Die Masken werden getragen, sobald Gäste anwesend sind und man nicht sitzt. Die Kontaktdaten müssen nur noch im Innenbereich von einer Person je Gästegruppe erfasst werden. Auch für Veranstaltungen wurden wichtige Lockerungsschritte beschlossen. Damit die Wirtschaft und das gesellschaftliche Leben im Herbst nicht wieder eingeschränkt werden, gilt es im Sommer die nötigen Vorkehrungen zu treffen. Die Kapazität der IPS-Betten muss bei Bedarf erhöht werden können.

Mark Urech wird neuer Ausbildungsleiter an der Belvoirpark Hotelfachschule Zürich

Mark Urech übernimmt ab 1. September 2021 die Position «Leiter Ausbildung» an der Belvoirpark Hotelfachschule HF in Zürich. Sein Vorgänger, Anton Pfefferle, verabschiedet sich nach vielen erfolgreichen Jahren, per Ende August 2021, in die Pension.

Forum für Frauen im Gastgewerbe: Neue Wege gehen!

Am Sonntag wurde das diesjährige Forum für Frauen im Gastgewerbe, kurz Fforum, nach 21 Monaten Pause eröffnet. Noch bis am Mittwoch  treffen sich in Grindelwald 55 Unternehmerinnen und weibliche Führungskräfte aus Gastronomie, Hotellerie und Tourismus zu Workshops und Referaten zu verschiedensten Themen. Das Forum mit langer Tradition und grosser Fangemeinde bietet die Gelegenheit zu Weiterbildung, Austausch und Kontaktpflege.

Wirtschaftskomitee erfreut über starkes JA zum Covid-19-Gesetz

Die Stimmbevölkerung hat das Covid-19-Gesetz an der Urne deutlich bestätigt und sich damit für die finanzielle Unterstützung für KMU und die Sicherung von Arbeitsplätzen ausgesprochen. Zahlreiche Arbeitgebende und Arbeitnehmende, insbesondere der am meisten betroffenen Branchen, dürfen aufatmen.

Stimmvolk befürwortet Hilfe für notleidende Branchen

Das Gastgewerbe kann am heutigen Abstimmungstag gleich mehrfach aufatmen. Die klare Annahme des Covid-19-Gesetzes ist ein Bekenntnis zur Rechtssicherheit für die von der Pandemie stark betroffenen Branchen. Mit dem Nein zum CO2-Gesetz und den Agrarinitiativen stellt sich das Stimmvolk gegen unverhältnismässige Umweltmassnahmen, deren Wirkung bis zum Schluss umstritten blieb.

Der Restaurantbesuch ist ein Grundbedürfnis

Der Bundesrat hat heute weitere Lockerungen vorgeschlagen. Darüber hinaus will er mit einem Ampelsystem festlegen, wann ein Covid-Zertifikat benötigt wird. Das Gastgewerbe soll im orangen Bereich sein, wie der Bundesrat heute mitteilte. Das heisst: Verschlechtert sich die epidemiologische Lage, kann der Bundesrat dort die Freiwilligkeit aufheben und zwingend ein Zertifikat einführen. GastroSuisse fordert, dass der Besuch eines Restaurants, Cafés oder einer Bar als Teil des alltäglichen Lebens und somit als grüner Bereich anerkannt wird. Denn dort verpflegen sich täglich 2,5 Millionen Gäste.

Lockerungen lassen Gastgewerbe aufatmen

Am nächsten Montag dürfen in den Innenbereichen der Restaurants, Cafés und Bars nach monatelangem Branchenshutdown endlich wieder Gäste empfangen werden. Dieser Entscheid des Bundesrats war längst fällig. GastroSuisse ist erleichtert und begrüsst die Öffnung der Innenbereiche, zumal die Einschränkungen im Gastgewerbe unverhältnismässig waren. Besonders erfreulich für die Branche ist: Sperrstunde wird aufgehoben und eine strikte Maskenpflicht an den Tischen wird nicht auferlegt, zudem sind im Aussenbereich Sechsertische erlaubt.

Richtungsweisender Entscheid i.S. Corona-Geschäftsmiete

Die Problematik betreffend Geschäftsmieten ist nach wie vor enorm. Unzählige Geschäftsmieter haben nach wie vor keine Mietzinsreduktion erhalten. Ein stures Verhalten von Vermietern führt zu unnötigen Betriebsschliessungen und schadet somit auch unserer Volkswirtschaft erheblich. Nun stoppt das Bezirksgericht Zürich erstmals eine Vermieterin. Der Entscheid zeigt, dass Geschäftsmieter erfolgreich eine Betreibung wegen nicht bezahlter Geschäftsmieten abwehren können.  

Zertifikat schafft Zweiklassengesellschaft

Der Bundesrat hat gestern beschlossen, dass ab Juni schrittweise Covid-Zertifikate ausgestellt werden sollen. GastroSuisse sieht diesem Vorgehen mit Sorge entgegen. Für Restaurants ist der Einsatz eines solchen Zertifikats zwar nicht vorgesehen. Je nach Entwicklung der epidemiologischen Lage behält sich der Bundesrat aber vor, den Zugang zu Restaurants auf Personen mit einem Covid-Zertifikat zu beschränken. Das würde die Gesellschaft spalten, die Wirtschaftsfreiheit tangieren und die persönliche Freiheit einschränken.

Gut aufgestellt und volkswirtschaftlich bedeutend

An der 130. Delegiertenversammlung von GastroSuisse standen die Gesamterneuerungswahlen im Zentrum. Casimir Platzer als Präsident und Massimo Suter als Vizepräsident wurden in ihrem Amt bestätigt. Neu in den Vorstand gewählt wurdenMaurus Ebneter sowieEsther Friedli. Damit sind wichtige Weichen für die Zukunft gestellt. Ferner zeigt eine an der Delegiertenversammlung veröffentlichte Studie von Rütter Soceco auf, dass das Gastgewerbe eine volkswirtschaftlich bedeutende Branche ist.

Endlich kann die Branche auf Öffnung hoffen

Die Fallzahlen sinken weiter. Der Bundesrat hat heute sodann vorgeschlagen, dass die Restaurants am 31. Mai auch im Innenbereich wieder öffnen dürfen. Am 26. Mai, nach der Konsultation bei den Kantonen, will er definitiv entscheiden. GastroSuisse begrüsst diesen fürs Gastgewerbe sehr wichtigen Schritt. Nicht zuletzt zeigt auch ein fundiertes neues Rechtsgutachten der renommierten Professorin Dr. Isabelle Häner (Universität Zürich) und Dr. Livio Bundi vom 10 Mai 2021 auf, dass die Massnahmen des Bundesrates nicht mehr länger haltbar sind.

Die Wirtschaft sagt JA zum Covid-19-Gesetz

Eine breite Allianz von Branchenverbänden setzt sich im Wirtschaftskomitee «JA zum Covid-19-Gesetz» gemeinsam für eine Annahme des Covid-19-Gesetzes ein. Diese ermöglicht es dem Staat, KMU und Gewerbe in der grössten wirtschaftlichen Krise seit 50 Jahren zu helfen. Das Covid-19-Gesetz rettet damit unzählige Unternehmen und Arbeitsplätze.

Tourismus fordert quarantänefreies Reisen und Investitionshilfen

Die Lage bleibt angespannt. Der Schweizer Tourismus ist im Hinblick auf die Sommer- und Herbstsaison 2021 dringend auf weitere Öffnungsschritte, Optimierungen bei der Test- und Impfstrategie, quarantänefreies Reisen sowie finanzielle Unterstützung angewiesen. Im Rahmen des 5. Tourismusgipfels sprachen die Branchenvertreter daneben auch Massnahmen an, die über das akute Krisenmanagement hinausgehen: etwa die Nachfrageförderung sowie Anpassungen bei den bestehenden Förderinstrumenten.

„Zukunftsträger 2021 – Berufsbildner des Jahres“: die Nominierten

Die Nominierten für den Titel „Zukunftsträger 2021 – Berufsbildner des Jahres“ sind bekannt. Die Titelanwärter stammen aus den Kategorien Koch/Köchin, Bäcker(in)-Konditor(in)-Confiseur(in), Restauration und Fleischfach. Vorgeschlagen wurden die Berufsbildner von ihren Lernenden. Die Sieger werden am 6. September 2021 gekürt.

Eine Perspektive mit dramatischem Horizont

Der Bundesrat hat heute überraschend erstmals ein Modell vorgestellt, wie unser Land wieder zur Normalität zurückfinden soll. Die Aussichten für das Gastgewerbe sind dabei äusserst düster: Die Innenräume der Restaurants können frühestens Ende Mai, aber unter Umständen auch erst Ende Juli geöffnet werden. Das ist dramatisch und die Branche wird damit klar benachteiligt: Während in anderen Branchen rascher gelockert wird oder keine Einschränkungen gelten, dürfen die Restaurants nur bei einer sehr guten epidemiologischen Lage vollständig öffnen. Einmal mehr scheint der Bundesrat in seiner Lagebeurteilung die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Aspekte völlig auszublenden.

Ein erster Schritt – Unverständnis aber bleibt

Der Innenbereich bleibt weiterhin geschlossen. Am 19. April 2021 sollen Restaurants im Aussenbereich aber wieder Gäste empfangen dürfen, so der Entscheid des Bundesrats. Für das Gastgewerbe ist das ein erstes Signal in die richtige Richtung. Doch das Vorgehen ist zu zögerlich und verbessert die Situation im Gastgewerbe nicht. Dass der Bundesrat den Branchenlockdown nicht sofort aufheben will, bleibt unverständlich und ist eine Ungleichbehandlung. Umso mehr, wenn Besuche in Kinos und Fitnessstudios, ebenfalls Innenräume, wieder möglich werden. Ein am Dienstag publiziertes Rechtsgutachten stellt zudem eine rechtswidrige Entscheidungsfindung des Bundesrats in Bezug auf die Corona-Massnahmen fest.

Fundiertes Gutachten stellt rechtswidrige Endscheidungsfindung des Bundesrates bezüglich den Corona-Massnahmen fest

Ein umfassendes Gutachten von der renommierten Professorin Dr. Isabelle Häner (Universität Zürich) und Dr. Livio Bundi vom 12. April 2021 zeigt auf, dass der Bundesrat bei der Verordnung der Corona-Massnahmen eine rechtswidrige Entscheidungsfindung vornimmt. Das Gutachten kommt unter anderem zum Schluss, dass der Bundesrat die Corona-Richtwerte anpassen und erweitern muss.

Coronakrise: Grenzübergreifende Sorgen in Gastronomie und Hotellerie

Die deutschsprachigen Verbände der Hotellerie und Gastronomie haben sich am 12. April 2021 über die national unterschiedlichen Herausforderungen der Coronakrise ausgetauscht. In der Diskussion war man sich länderübergreifend einig, dass es bezüglich Reisefreiheit in Europa und bei der Umsetzung der Schutzkonzepte mehr Koordination braucht.

Covid-19-Gesetz schafft Rechtssicherheit

GastroSuisse stimmt dem Covid-19-Gesetz zu. Dieses schafft die gesetzlichen Grundlagen für die vom Gastgewerbe dringend benötigten Härtefallentschädigungen. Hingegen lehnt der Branchenverband die extremen Agrarinitiativen ab.

Covid-19: GastroSuisse kündigt Volksinitiative an

Die Corona-Pandemie hat gezeigt: Die Schweizer Politik und Gesetzgebungen waren nicht ausreichend auf die anhaltende Notsituation vorbereitet. Die Behörden haben im Epidemiengesetz zwar eine Grundlage, strenge Massnahmen zum Schutz der Volksgesundheit zu ergreifen. Einen Anspruch auf Entschädigung gibt es für die betroffenen Betriebe aber nicht. Die Folge: Stark betroffene Unternehmen und Mitarbeitende werden nur unzureichend und viel zu langsam entschädigt. Hunderttausende Menschen fühlen sich im Stich gelassen. GastroSuisse hat heute deshalb die Volksinitiative „Gerechte Entschädigung im Pandemiefall“ angekündigt.

Ein Kurswechsel, aber in die falsche Richtung
Die Restaurants dürfen weder den Innen- noch den Aussenbereich öffnen. Die Enttäuschung im Gastgewerbe ist immens. Dieses überaus zögerliche Vorgehen des Bundesrats verschärft die Situation im Gastgewerbe weiter. Es bleibt absolut unverständlich, weshalb der Bundesrat den Branchenlockdown nicht sofort aufheben will. GastroSuisse fordert einen anderen Umgang mit der Pandemie und eine Anpassung der Strategie.

Parlament einigt sich auf wirkungsvollen Gegenvorschlag zur Fair-Preis-Initiative
Der indirekte Gegenvorschlag zur Fair-Preis-Initiative steht: Der Nationalrat hat heute die letzten beiden Differenzen zum Ständerat ausgeräumt. Das Initiativkomitee erachtet die beschlossenen Gesetzesänderungen als ein wirkungsvolles Mittel im Kampf gegen überhöhte Preise in der Schweiz und wird deshalb die Fair-Preis-Initiative zurückziehen, falls das Parlament am nächsten Freitag in der Schlussabstimmung den Gegenvorschlag annimmt und es kein erfolgreiches Referendum gibt.

Ein zu zögerlicher und unverständlicher Schritt
Erst am 22. März dürfen Restaurants im Aussenbereich wieder Gäste empfangen, so der heutige Vorschlag des Bundesrats. Und der Innenbereich soll noch geschlossen bleiben. Das zu zögerliche Vorgehen des Bundesrats verschärft die Situation im Gastgewerbe weiter. Es bleibt absolut unverständlich, weshalb der Bundesrat den Branchenlockdown nicht sofort und somit auch für den Innenbereich aufheben will. GastroSuisse fordert einen anderen Umgang mit der Pandemie und eine Anpassung der Strategie.

Bevölkerung befürwortet Öffnung der Restaurants
Die Schweizer Bevölkerung wünscht sich vom Bundesrat eine andere Lockdown-Strategie und unterstützt dessen Corona-Massnahmen nicht, wie eine repräsentative Meinungsumfrage von AmPuls Market Research zeigt. Eine Mehrheit befürwortet nämlich eine Öffnung der Restaurants per Mitte März. Zudem sind 86 Prozent der Auffassung, dass die Schliessung der Restaurants keine besonders geeignete Massnahme im Kampf gegen das Corona-Virus ist. GastroSuisse fordert daher umso mehr, dass der Bundesrat auf das Volk hört und den Branchenlockdown aufhebt.

Jeder fünfte Betrieb musste bereits aufgeben

Die Ergebnisse einer aktuellen Mitgliederbefragung sind dramatisch: Im Gastgewerbe mussten bereits fast 20 Prozent ihren Betrieb aufgeben. Weitere 20 Prozent stehen kurz davor. Und fast die Hälfte all jener, die ein Härtefall-Gesuch eingereicht haben, warten seit mehreren Wochen auf eine Antwort. GastroSuisse fordert nun erst recht, dass die Restaurants wieder öffnen dürfen und dass Gesuche rasch bearbeitet werden. Zwingend notwendig ist auch, dass die Kantone die Betriebe möglichst umfangreich entschädigen. Aktuell decken die A-fonds-perdu-Beiträge nämlich deutlich weniger als 10 Prozent des Umsatzes.

Das Parlament muss jetzt das Zepter übernehmen

Gleich mehrere Kantone haben inzwischen klar gemacht, dass der Entscheid des Bundesrats vom Mittwoch unverständlich und nicht evidenzbasiert ist. Sie liessen deshalb die Terrassen vorerst offen und verlangten eine Öffnung der Restaurants. Umso mehr fordert GastroSuisse, dass das Parlament nächste Woche in seiner Session das Zepter in die Hand nimmt und eine Öffnung der Restaurants per Mitte März beschliesst.

Schaden und Nutzen stehen in keinem Verhältnis

Der heutige Entscheid des Bundesrats ist für das Gastgewerbe ein Schlag ins Gesicht. Dass ab dem 22. März – wenn überhaupt – erst die Terrassen geöffnet werden können, ist keine praxistaugliche Lösung. Der Entscheid ist absolut unverhältnismässig und verstärkt den kontinuierlichen Stellenabbau im Gastgewerbe. Hinzu kommen zeitverzögerte Folgeeffekte für Zulieferer und das gesamte Gewerbe. Der Schaden ist immens.

Das Gastgewerbe wird zu Unrecht benachteiligt

Restaurants sollen sich bis mindestens 1. April gedulden, wobei man dann vorerst nur  im Aussenbereich Gäste bewirtet darf. Die Vorschläge des Bundesrates treffen das Gastgewerbe erneut hart. GastroSuisse ist enttäuscht. Es gibt keinen Grund, weshalb Restaurants zu bleiben müssen. Dass es im Gastgewerbe Anfang März keine Lockerungen geben soll, ist fatal. Noch haben es die Kantone in den Händen, vernünftige Lockerungen vorzuschlagen.

Neue Gesamtleitung für die Hotelfachschulen

Susanne Welle übernimmt am 1. März 2021 die Leitung der Hotelfachschule Belvoirpark HF, die zum Branchenverband GastroSuisse gehört. Der Verband stellt damit seine beiden Hotelfachschulen in Zürich und Genf unter eine operative Gesamtleitung.

Ausbleibende Mietzinsreduktionen führen zu hohen Leerständen
Zum steigenden Gastro-Angebot auf der Immobilienplattform ImmoScout24

Auf dem Immobilienmarkt sind deutlich mehr Gastro-Immobilien ausgeschrieben. Die Daten deuten auf eine Schliessungswelle seit November 2020 hin. Es drohen lange Leerstände.  

Sofortige Entschädigungen und Exit-Strategie gefordert

Lockdown statt Hochsaison. Das ist die Situation, in der sich der Schweizer Tourismus trotz schneereichem Winter befindet. Im Rahmen des 4. Tourismusgipfels forderten die Branchenvertreter daher in erster Linie Schnelligkeit – sowohl in Bezug auf die so wichtige Auszahlung der Härtefallhilfen als auch auf eine koordinierte Test- und Impfstrategie. Ausserdem ist die Branche auf Planungssicherheit angewiesen und fordert eine klare Exit-Strategie ab März 2021.

Der Bundesrat hat den Hilferuf ernst genommen

Der Bundesrat hat heute beschlossen, dass die Restaurants bis Ende Februar geschlossen bleiben. Im Gastgewerbe verschärft sich die Situation dadurch. Allerdings hat der Bundesrat entscheidende Lockerungen bei der Härtefall-Regelung und höhere A-fonds-perdu-Beiträge beschlossen. GastroSuisse sieht darin ein Zeichen, dass der Bundesrat den Ernst der Lage erkannt hat.

Der Bundesrat entscheidet über dritte Kündigungswelle
Bis Ende März wird die Hälfte aller Betriebe im Gastgewerbe eingehen, wenn sie jetzt keine sofortigen finanziellen Entschädigungen erhalten. Das zeigt eine aktuelle Umfrage bei den Mitgliedern von GastroSuisse. Es liegt nun am Bundesrat, am Mittwoch einen flächendeckenden Kahlschlag und somit eine dritte Kündigungswelle im Gastgewerbe zu verhindern.

GastroSuisse distanziert sich von „Wir-machen-auf“

Seit dieser Woche ruft eine Gruppe landesübergreifend zu zivilem Ungehorsam auf. Die Initiative „Wir-machen-auf“ agiert anonym und formiert immer mehr Gewerbetreibende. GastroSuisse distanziert sich von dieser Aktion und hat damit auch nichts zu tun.

45 neue Bier-Sommeliers engagieren sich für die Biervielfalt

Am 6. Januar 2021 konnten 45 erfolgreiche Absolventen des Spezialistenseminars "Der Schweizer Bier-Sommelier® – Bier entdecken, verkosten und erfolgreich verkaufen" ihre verdienten Zertifikate entgegennehmen. Die frisch zertifizierten Bier-Sommeliers sind nun bereit, das angeeignete Wissen rund um das Bier richtig einzusetzen und als Botschafter weiterzugeben. Zwei Seminare wurden in der Deutschschweiz und ein Seminar in der Romandie durchgeführt.

Schlimmer Entscheid, Bundesrat hat den Ernst der Lage noch nicht erkannt

Der Bundesrat hat heute mitgeteilt, dass der Lockdown der Restaurants bis Ende Februar verlängert werden soll. Ob und inwieweit er die Branche dafür entschädigen will, bleibt weiter unsicher. Für das Gastgewerbe ist das eine Katastrophe. GastroSuisse schlägt Alarm: Ohne sofortige finanzielle Entschädigungen geht die Branche zugrunde.

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